Klimaschutz zu Hause und Maßnahmen der Gemeinde: Gemeinde Weissach

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Klimaschutz zu Hause und Maßnahmen der Gemeinde

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Erster Energiebericht für den Erhebungszeitraum 2018 - 2020

Energiebericht 2020 - 2018

Bereits im Technischen Ausschuss am 22.02.2021 wurde der erste Energiebericht der Gemeinde für den Betrachtungszeitraum 2018 bis 2020 vom neuen Klimaschutzmanager, Dominik Karczag, vorgestellt. Der Energiebericht stellt den energetischen Stand der kommunalen Gebäude dar. Dabei wurden auch die Kosten der letzten Jahre sowie ein Ausblick mit verschiedenen Szenarien für die Zukunft vorgestellt. Als Kernaussagen des Berichts lässt sich ableiten, dass die kommunalen Liegenschaften, im Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt aus dem Jahr 2005, welcher als Benchmark gilt, in weiten Teilen energetisch schlechter wirtschaften. Die neu eingeführte CO2-Steuer werde daher in der Zukunft zu einer spürbaren Kostensteigerung führen, sollten keine Gegenmaßnahmen getroffen werden.

Den Energiebericht für 2018 - 2020 können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.

Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis:
- Aktuelles zum Thema Energiemanagement
- Gesamtverbrauch und Gesamtkosten
- Energiebilanz der einzelnen Gebäude
- Abgeschlossene energetische Maßnahmen im Jahr 2020 und laufende Maßnahmen
- Maßnahmenvorschläge für 2021/2022

Ihr Ansprechpartner im Rathaus:

Bürgerinformationen zum Klimaschutz

CO2-Rechner für Privatpersonen

Der Klimawandel ist die große Herausforderung der Menschheit im 21. Jahrhundert. Industrie, Politik, Bürger - Klimaschutz geht uns alle etwas an.

Kennen Sie Ihren persönlichen CO2-Fußabdruck? Im Durchschnitt verursacht jede Privatperson in Deutschland einen Treibhausgas-Fußabdruck je nach Berechnungsmethode zwischen 11 und 12,5 Tonnen CO2 pro Jahr.

Möchten Sie Ihren individuellen Treibhausgasbeitrag ermitteln? Und durch welche Maßnahmen könnten Sie einen Beitrag dazu leisten? Ermitteln Sie unter den nachstehenden Links des Umweltbundesamtes und des WWF Ihre aktuelle CO2-Bilanz und optimieren Sie diese für die Zukunft.

Hier geht es zum CO2-Rechner des Umweltbundesamtes (Grobanalyse; Zeitdauer: ~2min)
Hier geht es zum CO2-Rechner des WWF (Feinanalyse; Zeitdauer: ~5-10min)

 

Das könnte Sie auch interessieren:

Gemeinsam gegen das Insektensterben Weissach macht mit beim LEADER-Projekt „Insektenfreundliche Kommune“

LEADER Heckengäu fördert ein Projekt „Insektenfreundliche Kommune“ und die fünf LEADER-Gemeinden im Landkreis Böblingen (Weissach, Bondorf, Mötzingen, Jettingen und Deckenpfronn) engagieren sich aktiv, unterstützt vom Landschaftserhaltungsverband des Landkreises Böblingen. Beispielsweise sind in den fünf LEADER-Kommunen bisher insgesamt rd. 1,5 Hektar Blühflächen angelegt worden. Langfristig wolle man das Projekt auch auf andere Kommunen im ganzen Landkreis Böblingen ausweiten, so Martin Wuttke. 

Informationen zum Projekt „Insektenfreundliche Kommune“ gibt es beim Landschaftserhaltungsverband Böblingen (info@levbb.de) und unter https://www.levbb.de/insektenfreundliche-kommune.

Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.

Kennen Sie den BB-Pfandbecher schon?

1.484 Coffee-to-go Einwegbecher werden im Landkreis Böblingen pro Stunde weggeworfen. Das ist zu viel! Nach maximal 15 Minuten wird der Einwegbecher bereits zu Abfall. Die aufwändige Produktion der Einwegbecher macht sie schlecht recyclebar und die wertvollen Ressourcen werden nicht als Wertstoff weiterverwendet.

MEHRWEG statt mehr weg: Der Gebrauch von Mehrwegbechern trägt neben der Abfallvermeidung auch dazu bei, dass weniger Straßen, öffentliche Plätze und Landschaften verschmutzt werden sowie weniger CO2-Emissionen entstehen.

Gemeinsam setzt der Landkreis Böblingen ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität: Seit Februar 2019 gibt es den BB-Pfandbecher in allen am RECUP-Pfandsystem teilnehmenden Betrieben im Landkreis Böblingen.

Das Besondere daran? Der BB-Pfandbecher schließt sich einem in ganz Deutschland verbreiteten und bewährten System an. Zahlreiche Städte und Landkreise – auch in Süddeutschland – haben sich dem Pfandsystem der Firma RECUP GmbH angeschlossen. Es gibt bereits über 5.000 Standorte, die die Pfandbecher gegen 1 € ausgeben und wieder zurücknehmen.

Wie funktioniert der BB-Pfandbecher?

Ganz einfach: Kaffee in einer der teilnehmenden Geschäfte kaufen und für 1 € Pfand den BB-Pfandbecher leihen, den Kaffee auf dem Weg genießen, anschließend den BB-Pfandbecher in jedem teilnehmenden Geschäft wieder abgeben und das Pfandgeld zurückerhalten. Weitere Informationen zum Pfandsystem finden Sie auch unter www.recup.de. Aktuelle RECUP-Partner (auch außerhalb des Landkreises) finden Sie auf der Homepage des Landkreises Böblingen www.lrabb.de.

Möchten Sie den Böblinger Pfandbecher auch in Ihrem Geschäft einführen? Die Registrierung als Partner und die Bereitstellung der Becher erfolgen über RECUP. Bei Fragen zum Pfandsystem oder der Bestellung schicken Sie eine E-Mail an kontakt@recup.de. Wenn Sie den Landkreis darüber informieren, dass Sie ebenfalls Partner im Landkreis Böblingen geworden sind, wird auch Ihr Betrieb in die Standortliste mitaufgenommen.

Beton – der Klimakiller Nr. 1

Beton ist nach wie vor das meistverwendete Baumaterial der Welt und produziert große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2 ). Doch obwohl die Hersteller von Zement, dem Bindemittel im Beton, hierzulande erkannt haben, dass sie klimafreundlicher agieren müssen, wird eine Revolution im Baugewerbe noch einige Zeit auf sich warten lassen.

Weil nach wie vor sechs bis acht Prozent des weltweiten CO2 – Ausstoßes auf die Produktion von jährlich rund 4,2 Milliarden Tonnen Zement entfallen, stehen die Baustoff-Industrie und die Bauwirtschaft vor enormen Herausforderungen. Nur wenn auch sie ihren Beitrag zur CO2 – Reduktion leisten, sind die politisch gesetzten Klimaziele erreichbar. Bis 2050 will Deutschland klimaneutral sein.

Die zweite Kohlendioxid-Quelle bei der Zementherstellung ist der Zementklinker selbst, denn er besteht hauptsächlich aus Kalkstein und Mergel, einem Sedimentgestein aus Kalk und Ton. Beim Klinkerbrenner wird durch eine chemische Reaktion das Kohlendioxid in großen Mengen aus dem Kalkgestein ausgetrieben. Deshalb geht ein Reduktionsansatz dahin, den Zementklinker zumindest teilweise durch andere Materialien zu ersetzen.

Lösungsansätze der Bauindustrie

1.      Abfälle statt Kohle verbrennen: Zementhersteller verwenden inzwischen Brennstoffe wie Klärschlamm, Tiermehl, Altöl, Altreifen und Kunststoffabfälle (letztere basierend auf Mineralöl). Nach Angaben des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ) hat dies im Jahr 2018 im Vergleich zur Kohlenverbrennung etwas über zwei Millionen Tonnen CO2 eingespart. Ein Hersteller „verwendet“ sogar die Rotoren ausgedienter Windkraftanlagen als Brennmaterial. Die Harzanteile dienen dabei als Brennstoff, das Silizium aus den Glasfaseranteilen in der Asche gelangt als Sandersatz ins Produkt.

2.     Ersatzstoffe für Zementklinker: Einerseits gibt es Versuche, das beim Klinkerbrennen entstehende CO2  abzuscheiden, es könnte dann als Kohlenstoff an die Chemieindustrie geliefert werden. Beim Hochofen-Zement wird der Klinkeranteil durch Zugabe von Hüttensand auf bis zu 20 Prozent reduziert. Der Einsatz alternativer Stoffe bei der Zementmahlung sparte laut VDZ im Jahr 2018 rund 5.5 Millionen Tonnen CO2  ein. Doch auch hierbei tritt ein Problem auf: Ein Großteil der (billigen) Ersatzstoffe, die statt dem Klinker verwendet werden, kommt aus Bereichen, die wegfallen, wie bspw. die Flugasche auf Kohlekraftwerken.

Lösungsansätze für Bauherren vor Ort

Anstatt Beton ist es vorteilhaft nachwachsende Baustoffe wie bspw. Holz einzusetzen. Das gilt nicht nur für die klassischen Einfamilienhäuser sondern auch für Mehrfamilienhäuser, Gewerbeobjekte oder kommunale Bauten. Neben dem Gemeinderat und der Verwaltung sind vor allem auch alle privaten und gewerblichen Bauherren gefordert, nachhaltige Projekte in die Praxis umzusetzen.

Sanierungsnavi-App zur neuen Bundesförderung und Sanierungstechniken

Die „Sanierungsnavi“-App

Bei der Ausstellung des Sanierung(s)Mobils Baden-Württemberg auf dem Marktplatz in Flacht wurde den Bürgerinnen und Bürgern auch die kostenlose App „Sanierungsnavi“ vorgestellt. Das Sanierungsnavi der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Ersteinschätzung zum Energieverbrauch der eigenen Immobilie. Anhand von Alter, Wohnfläche und Heizenergieverbrauch wird das mögliche Einsparpotenzial errechnet.

Darüber hinaus können die Nutzer ihr Sanierungsanliegen definieren: Von Kellerdämmung bis Dachdämmung, von Heizungstausch bis erneuerbare Energie, stehen alle energetischen Themen im Hausbau zur Auswahl. Sie können Einzelmaßnahmen und Komplettsanierungen erfassen. Beschreiben Sie bisherige Maßnahmen wie Umbauten, Anbauten und Sanierungen. Sie können auch mehrere Projekte innerhalb der App anlegen, wenn Sie mehrere Wohnungen, Gebäude oder Teilprojekte bearbeiten wollen. Auf Wunsch des Kunden beginnt auf dieser Basis dann die Beratersuche. Dazu wird das Projekt automatisch an das Sanierungsnavi-Portal weitergeleitet, auf das Leitlinien-Energieberater von Zukunft Altbau exklusiven Zugriff haben.

Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm „Zukunft Altbau“ hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der KEA Klimaschutz-und Energieagentur Baden-Württemberg umgesetzt. Weitere Informationen finden Sie unter www.zukunftaltbau.de.

Sanierung(s)Mobil Baden-Württemberg in Flacht
Sanierung(s)Mobil Baden-Württemberg in Flacht

Klimaschutz in der Verwaltung

Insektenfreundliche Kommune: Groß und Klein gemeinsam gegen das Artensterben

Am Mittwoch, 30.09.2020 um 10 Uhr fand im Ortsteil Flacht, zwischen dem Marktzentrum und dem Bauhof, ein Pressetermin zur „Insektenfreundlichen Kommune“ statt.  Martin Wuttke, stellvertretender Landrat des Landkreises Böblingen und Vorsitzender von LEADER Heckengäu, eröffnete den gemeinsamen Termin und erklärte den Grund für das gemeinsame Projekt: „Das massive Artensterben ist eines der großen Probleme unserer Zeit und besonders betroffen sind dabei die Insekten.“

In vielen Regionen ist sowohl die Anzahl an Arten als auch die Anzahl an Individuen stark rückläufig. So klein sie sind, so unersetzlich sind sie wegen ihrer besonderen Stellung innerhalb der Ökosysteme für Mensch und Natur. Die Gründe für das Insektensterben sind vielfach. Neben intensiver Landnutzung tragen der Klimawandel und die Lichtverschmutzung, aber auch die zunehmende Anzahl an Schottergärten oder invasive Arten zu dieser Entwicklung bei. „Jeder kann etwas tun, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken“, so die eindringliche Botschaft Martin Wuttkes. „Wir wollen mit diesem Projekt und seitens der Kommunen eine Vorbildfunktion übernehmen, aber das persönliche Engagement jeder und jedes Einzelnen ist wichtig. Wir müssen uns unserer Verantwortung stellen und uns für den Schutz der Biodiversität einsetzen.“

Weissach ist eine von fünf Vorbild-Kommunen
Die Gemeinde Weissach ist eine von fünf Kommunen (außerdem: Bondorf, Mötzingen, Jettingen und Deckenpfronn), die an dem Projekt „Insektenfreundliche Kommune“ teilnimmt.  Bürgermeister Daniel Töpfer begrüßte Groß und Klein, denn mitunter waren die Kinder der Kindertageseinrichtung Villa Kunterbunt aus Flacht vertreten. Er ging auf die Maßnahmen der Gemeinde ein. „Eine erste Maßnahme war die Neuanlage vieler Blühflächen mit regionalem Saatgut, aber auch da muss man wissen, was wo passt und wächst“, erläutert Bürgermeister Daniel Töpfer. „Zudem schaffen wir mit einfachen Maßnahmen, wie bspw. indem wir weniger mähen oder Altgrasstreifen stehen lassen, mehr Lebensraum für Insekten.“ Die Gemeinde Weissach möchte als Vorbild für andere Kommunen voran gehen. „Der Rückgang der Artenvielfalt und insbesondere das Insektensterben ist ein wirklich drängendes Problem, aber eben auch eines, dem wir alle aktiv entgegen wirken können.“

Jeder kann einen Beitrag leisten
Wie wichtig dabei die Information für die Öffentlichkeit ist, wird anhand der Ausführungen von Barbara Truckses, Geschäftsführerin des Landschaftserhaltungsverbandes deutlich. An erster Stelle stehe die Information für die Bürgerschaft, um möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu bewegen. In Grünflächen oder Hausgärten ist viel Potenzial gegeben, die Insektenwelt zu unterstützen. Das Einsäen von Wildblumen, wie in Weissach, stellt eine Option dar. Dafür wird regionales, mehrjähriges Wildblumensaatgut verwendet, welches speziell auf die Bedürfnisse von Insekten abgestimmt ist. „Optisch ansprechend wird der Blütenpflanzenbestand oft erst im zweiten oder dritten Jahr“, weiß Truckses. Genauso bieten stehengelassene Pflanzenstängel Überwinterungsquartiere. Die Kernbotschaft lautet also: Was oft nach unzureichender Pflege aussieht, ist in Wahrheit Futterquelle und Lebensraum für zahlreiche Insektenarten. Ein wichtiger Baustein des Projekts ist auch die Umweltbildung. In Kindergärten oder Grundschulen wolle man schon die Kleinsten für die Artenvielfalt begeistern und zum Mitmachen motivieren.

Großes Engagement der Kleinsten
Passend dazu hatte sich die Flachter Kindertageseinrichtung Villa Kunterbunt im Voraus intensiv mit dem Thema Insektenwelt beschäftigt und eine „Super-Biene“ als Denkmal für die Blühfläche gebaut. Die Kinder halfen beim Einsähen der Pflanzensamen auf der großen Fläche. Nicht nur bestreut wurde diese Fläche, es wurde auch gestampft, um die Samen richtig in den Boden zu pressen. Zur abschließenden Stärkung gab es Butterbrezeln, Apfelschorle und Wasser.

Weitere Informationen zum Projekt
LEADER Heckengäu fördert ein Projekt „Insektenfreundliche Kommune“ und die fünf LEADER-Gemeinden im Landkreis Böblingen (Weissach, Bondorf, Mötzingen, Jettingen und Deckenpfronn) engagieren sich aktiv, unterstützt vom Landschaftserhaltungsverband des Landkreises Böblingen. Beispielsweise sind in den fünf LEADER-Kommunen bisher insgesamt rd. 1,5 Hektar Blühflächen angelegt worden. Langfristig wolle man das Projekt auch auf andere Kommunen im ganzen Landkreis Böblingen ausweiten, so Martin Wuttke.
Informationen zum Projekt „Insektenfreundliche Kommune“ gibt es beim Landschaftserhaltungsverband Böblingen (info@levbb.de) und unter www.levbb.de/insektenfreundliche-kommune. 

Ein E-Bike für die Mitarbeiter der Gemeinde

Die Mitarbeiter der Gemeinde Weissach können seit Ende Juni 2020 auch mit einem Elektrofahrrad auf Dienstfahrt gehen. Das soll nicht nur ihrer Gesundheit, sondern auch dem kommunalen Klima- und Umweltschutz dienen.

Die Gemeinde Weissach erweiterte Ende Juni ihren Fuhrpark um ein Elektrofahrrad. Seit Kurzem steht das neue E-Bike nun für die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung zur Verfügung. „Im Rahmen des kommunalen Klimaschutzes ist es uns wichtig, die Umwelt nachhaltig zu schonen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Unser neues E-Bike ist daher eine gute Möglichkeit, in einem ersten Schritt die Menge an Umweltbelastungen zu reduzieren“, macht Bürgermeister Daniel Töpfer bei der Einweihungsfahrt am vergangenen Donnerstag deutlich. Mit Blick auf den kommunalen Klimaschutz sollen Dienstfahrten innerhalb der Gemeinde künftig nach Möglichkeit mit dem Elektrofahrrad erledigt werden. Bürgermeister Daniel Töpfer selbst weihte das neue E-Bike vergangene Woche bei seiner Fahrt zum Bürgergespräch in die Bibliothek in der Zehntscheuer ein und zeigte sich sehr zufrieden: „Selbst mittlere Distanzen und die bei uns rechts wie links der Hauptstraßen vorhandenen Steigungen lassen sich mit dem E-Bike angenehm bewältigen“.

Neben der umweltfreundlichen Fahrweise und der zusätzlichen Einsparung von Benzinkosten soll das E-Bike den Mitarbeitern eine zeitgemäße und zeitsparende Alternative zum Auto bieten. „Natürlich profitiert auch die Gesundheit unserer Mitarbeiter dabei. Die Ortsteile Weissach und Flacht erreichen wir schnell mit dem Fahrrad, ohne dabei ins Schwitzen zu kommen. Man kann sich so viel leichter fit halten", ist Matthäus Bürkle, Sachgebietsleiter Liegenschaften, über die Neuanschaffung begeistert, der das Elektrofahrrad schon seit einigen Tagen im Echtbetrieb ausprobiert hat. Da die Nutzung für jeden Fahrer ansprechend sein soll, habe man sich für ein Modell mit einer tiefen Aufstiegsmöglichkeit für einen leichten Einstieg sowie einem widerstandsfähigen Sattelverstärker entschieden. „Durch individuelle Einstellungsmöglichkeiten kann jeder so fahren, wie es für ihn bequem und ergonomisch sinnvoll ist“, so Bürkle weiter.

Mit dem E-Bike kann eine Unterstützung bis maximal 25 km/h erreicht werden. Insgesamt besitzt es sieben Gänge, mit denen man sowohl batteriesparend und ruhig als auch sportlich und schnell fahren kann.

European Energy Award

Kick-Off Veranstaltung zur Teilnahme am European Energy Award

Das Energieteam der Gemeinde Weissach

Die Gemeinde Weissach wird im Rahmen der Teilnahme am European Energy Award (eea) in den nächsten Jahren verschiedene Projekte, Prozesse und Maßnahmen energieeffizient und zugunsten des Klimaschutzes initiieren. Der European Energy Award ist ein internationales Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsinstrument für kommunalen Klimaschutz, der bereits seit mehr als zehn Jahren Kommunen in Deutschland und Europa auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz unterstützt. Im Landkreis Böblingen nimmt die Gemeinde Weissach mit Ihrer Teilnahme eine Vorreiterrolle ein, da derzeit keine andere der 25 Städte und Gemeinden im Landkreis am eea teilnimmt.

Am 15.07.2020 fand im Rathaus Weissach die Kick-Off-Veranstaltung zur Teilnahme am eea statt. Dabei konstituierte sich das Energieteam, das ab sofort monatlich tagen wird. Das Energieteam (siehe Bild) unter der Leitung von Bürgermeister Daniel Töpfer wird durch Hauptamtsleiterin Nadine Pfaffeneder, Bauamtsleiterin Katharina Baumann und Sachgebietsleiter Liegenschaften Matthäus Bürkle ergänzt. Bereits die personelle Besetzung macht die Bedeutung und den Stellenwert dieses Arbeitsgebiets im Kontext kommunaler Herausforderungen deutlich.

Unter Anleitung des eea-Beraters von der Energieagentur Böblingen, Herrn Berthold Hanfstein, wurde dem Energieteam bei der Kick-Off Veranstaltung der umfassende Zertifizierungsprozess vorgestellt. Neben einer detaillierten Ist-Analyse wird anhand eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes eine kommunale Klimaschutzagenda mit verbindlichen Zielen festgelegt. Eine erfolgreiche Zertifizierung ist in Abhängigkeit des Prüfungsprozesses nach drei bis vier Jahren geplant.

„Die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Teilnahme am European-Energy-Award sind gelegt. Die Gemeinde Weissach widmet sich somit in einem strukturierten und kontinuierlichen Zertifizierungsverfahren dem kommunalen Klimaschutz mit dem klar definierten Ziel messbare und konkrete Maßnahmen umzusetzen“, so Bürgermeister Töpfer abschließend.

Klimaschutz - Förderprogramme für Privatpersonen

Grünes Haus aus Blättern auf lila Hintergrund

Sowohl von dem Bundesland Baden-Württemberg als auch von der Bundesrepublik gibt es zahlreiche Förderprogramme, um Privatpersonen beim Klimaschutz und der Energieeffizienz zu unterstützen.
Allerdings sind viele dieser Bezuschussungen für die Bürgerinnen und Bürger unbekannt. Wir haben diese Problematik erkannt und möchten unseren Einwohnern helfen "Licht in den Förderdschungel" zu bringen.

Daher haben wir Ihnen eine Liste von Links zusammengestellt, mit denen Sie schnell und unkompliziert überprüfen können, ob Ihr angestrebtes Vorhaben förderfähig ist. Denn durch eine Bezuschussung sind viele Vorhaben wirtschaftlich wesentlich lukrativer und rentabel.

Zur Einordnung für Sie:
Wenn Sie beispielsweise das Stichwort Heizung in der Förderdatenbank eingeben, erscheinen 85 Suchergebnisse und damit potenzielle Fördermöglichkeiten.

Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist Ihre zentrale Anlaufstelle für Förderungen aller Art. Durch die intuitive Suchfunktion mithilfe von Schlagwörtern gelangen Sie schnell an das richtige Förderprogramm.

Die L-Bank ist das zuständige Förderinstitut für Baden-Württemberg. Als Förderbank unterstützt diese die Vorhaben von Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen gleichermaßen. Mit dem Förder-Wegweiser auf der Webseite sind Sie nur noch wenige Klicks von Ihrem Fördervorhaben entfernt!

Für Hauseigentümer hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine eigene Seite mit Förderprogrammen im Gebäudebereich zusammengestellt. Hierbei wird in kurzen Zusammenfassungen Förderungen für die Bereiche Beratung, Bauen, Sanieren und Heizen vorgestellt. Zur schnellen Übersicht ist die Seite insbesondere für Gebäudeeigentümer zu empfehlen.