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Aktuelle Lage und geltende Regelungen

Neues Stufensystem ab dem 16.09.2021

Stufenregelung für Baden-Württemberg

  • Basisstufe: Hospitalisierunginzidenz unter 8,0 und nicht mehr als 249 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt.
  • Warnstufe: Ab Hospitalisierunginzidenz von 8,0 oder ab 250 mit COVID-19-Patienten belegten Intensivbetten (AIB).
  • Alarmstufe: Ab Hospitalisierunginzidenz von 12,0 oder ab 390 mit COVID-19-Patienten belegten Intensivbetten.
  • Alarmstufe II: Alarmstufe II: Ab Hospitalisierunginzidenz von 6,0 oder ab 450 mit COVID-19-Patient*innen belegten Intensivbetten

Aktuell geltende Stufe: ALARMSTUFE II (Stand 24.11.2021)

Weitere Zahlen des Landes:

  • Landesweite Inzidenz 476,4 (Stand 24.11.2021)
  • 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz: 6,1 
  • Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19 Patient*innen: 517
  • Weitere Zahlen für Baden-Württemberg finden Sie hier

Alle Regelungen ab dem 24. November auf einen Blick

Neues Infektionsschutzgesetz zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen

Am Freitag, den 19.11.2021, hat der Bundesrat zugestimmt: Die epidemische Notlage läuft zum 25.11.2021 aus. Trotzdem wird es weiterhin verschiedene Corona-Maßnahmen geben. Das neue Infektionsschutzgesetz lässt die strengsten Maßnahmen wie Ausgangssperren und flächendeckende Schulschließungen entfallen, behält aber andere Maßnahmen wie die Maskenpflicht bei. Das neue Gesetz enthält keine Impfpflicht. Der Beschluss der Bund-Länder-Konferenz (BLK) sieht aber eine Einführung einer Impfpflicht für Tätigkeiten in bestimmten Einrichtungen vor, etwa in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Darüber wird in den nächsten Wochen entschieden werden. Das neue Bundesgesetz tritt am Tag nach seiner Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft, was wohl Mitte der Woche geschehen wird. Die neuen Maßnahmen sollen bis zum 19.03.2022 aufgehoben werden – nach derzeitigem Stand. Falls sich die Lage nicht entspannen sollte, könnte dieses Datum nach hinten verschoben werden. Bei der nächsten BLK am 09.12.2021 wollen die Politiker die bisherigen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit überprüfen. Es gibt einige neue Regeln, über die wir Sie gerne kurz informieren.

Flächendeckend 3G, 2G und 2G+

Für Restaurants, Bars, Kinos und Theater soll grundsätzlich nach Vorgabe der Länder weiter 2G oder 3G gelten. Nach dem Beschluss der BLK soll ab einer gewissen Hospitalisierungsrate flächendeckend 2G bzw. 2G+ eingeführt werden. In Baden-Württemberg gilt seit Mittwoch, den 24.11.2021, die „Alarmstufe II“.

3G-Regel am Arbeitsplatz und Homeoffice-Pflicht

Beschäftigte dürfen eine Arbeitsstätte nur betreten, wenn sie einen Nachweis mit sich führen, der den Status genesen, geimpft oder getestet (3G-Nachweis) belegt. Ausnahmen sind ausschließlich für die Wahrnehmung von Testangeboten in der Arbeitsstätte, die der Erlangung eines Testnachwachweises dienen und für die Wahrnehmung von Impfangeboten in der Arbeitsstätte vorgesehen. Die 3G-Nachweispflicht gilt auch für Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Die Testung soll zu einem besseren Überblick über das Infektionsgeschehen beitragen. Laut einer Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums dürfen Unternehmen den Impfstatus ihrer Mitarbeiter - bis auf Ausnahmen - auch mit der neuen 3G-Regelung nicht direkt abfragen. Allerdings müssen Arbeitgeber einen Nachweis verlangen, dass eines der 3Gs erfüllt ist. Wer also seinen Impfstatus nicht preisgeben will, muss einen negativen Corona-Test vorweisen.

Arbeitsstätten im Sinne dieser Regelung sind demnach:

  • Arbeitsräume oder andere Orte in Gebäuden auf dem Gelände eines Betriebes,

  • Orte im Freien auf dem Gelände eines Betriebes,

  • Orte auf Baustellen, sofern sie zur Nutzung für Arbeitsplätze vorgesehen sind.

Zur Arbeitsstätte gehören insbesondere auch:

  • Orte auf dem Gelände eines Betriebes oder einer Baustelle, zu denen Beschäftigte im Rahmen ihrer Arbeit Zugang haben,

  • Verkehrswege, Fluchtwege, Notausgänge, Lager-, Maschinen- und Nebenräume, Sanitärräume, Kantinen, Pausen- und Bereitschaftsräume, Erste-Hilfe-Räume, Unterkünfte.

Nicht zu den Arbeitsstätten im Sinne des § 28b IfSG gehören bspw. Arbeitsplätze im Homeoffice, in Fahrzeugen oder in Verkehrsmitteln. Beschäftigte mit diesen Arbeitsplätzen unterliegen keiner Nachweispflicht.

Die zu Grunde liegende Testung darf maximal 24 Stunden zurückliegen. Sie muss entweder

  • in Form von Selbsttests vor Ort unter Aufsicht des Arbeitgebers oder einer von ihm beauftragten Person erfolgen und dokumentiert werden (siehe Frage "Können betriebliche Testangebote, die sich aus der SARS-CoV-2- Arbeitsschutzverordnung oder anderen Rechtsnormen ergeben, als 3G-Nachweis herangezogen werden?").

  • oder durch den Arbeitgeber oder von ihm beauftragte Personen, die die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzen, erfolgen und dokumentiert werden,

  • oder von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung vorgenommen oder überwacht worden sein.

Beschäftigte und Arbeitgeber können hierfür die kostenfreien Bürgertests oder Testangebote des Arbeitgebers in Anspruch nehmen, zu denen diese aufgrund der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung oder anderer Rechtsnormen verpflichtet sind, wenn diese unter Aufsicht durchgeführt werden. Bei geimpften und genesenen Personen muss das Vorhandensein eines gültigen Nachweises nur einmal erfasst und dokumentiert werden. Bei Genesenen ist in diesem Fall zusätzlich das Enddatum des Genesenenstatus zu dokumentieren.

Darüber hinaus wird die Homeoffice-Pflicht, die zum 01.07.2021 aufgehoben wurde, reaktiviert. Arbeitgeber müssen Beschäftigen ermöglichen, von zu Hause zu arbeiten. Diese müssen das Angebot annehmen, wenn nichts dagegenspricht.

Änderungen in Pflegeheimen

In Zukunft gelten für Beschäftigte und Besucher in Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen bundesweit umfassende Testpflichten.

3G-Nachweis in öffentlichen Verkehrsmitteln

In Kürze gilt auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln die 3G-Regel. Mitfahren in Bus und Bahn darf dann nur noch, wer belegen kann, dass sie oder er geimpft, genesen oder getestet ist. Die Regel gilt auch für Inlandsflüge. Zusätzlich gilt weiterhin die Maskenpflicht. Kinder und Jugendliche, die zur Schule gehen, und Kinder unter sechs Jahren brauchen im Nahverkehr keine Test-, Impf- oder Genesungsnachweise. Bei Schülern wird davon ausgegangen, dass sie sich den regelmäßigen Corona-Tests in der Schule unterziehen. Bei Fahrtantritt darf die Testabnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Zwei Tests pro Woche müssen die Arbeitgeber stellen. Mindestens einen kostenlosen "Bürgertest" pro Woche gibt es an den Teststationen. Wer Tests für die übrigen Wochentage bezahlt, ist offen. Für Taxifahrten gilt die 3G-Zugangsbeschränkung nicht.

Testpflicht in den Kindertageseinrichtungen ab 24.11.2021

In den Kindertageseinrichtungen in Weissach und Flacht wird ab dem 24.11.2021 bis zum 14.01.2022 wieder die Testpflicht für Kinder eingeführt. Diese soll bis nach den Weihnachtsferien andauern. Grundlage ist eine vom Landkreis Böblingen dazu erlassene Allgemeinverfügung.

Weitere Informationen zu den Änderungen der Corona-Verordnung finden Sie hier:

www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Quarantäne und Absonderung

Informationen zur Absonderungspflicht nach der Corona-Verordnung-Absonderung vom 14.09.2021

  • positiver Test: Quarantäne 14 Tage

  • Haushaltsangehörige Personen/enge Kontaktpersonen: Quarantäne 10 Tage nach letztem Kontakt bzw. nach Symptombeginn oder Testdatum der haushaltsangehörigen Person

  • Verkürzung der Quarantäne:
    • ab dem 5. Tag der Absonderung mit einem negativen PCR-Test 
    • ab dem 5. Tag der Absonderung mit einem negativen Schnelltest bei Personen im Rahmen seriellen Teststrategie
    • ab dem 7. Tag der Absonderung mit einem negativen Schnelltest
    • keine Vorlage der Testergebnisse beim Gesundheitsamt erforderlich, aber Mitführung bis zum Ablauf der ursprünglichen Absonderungspflicht

  • Bescheinigung über die Absonderung erfolgt nicht automatisch nur auf Verlangen bei der Ortspolizeibehörde. Ihr Ansprechpartner Herr Kapukaya kapukaya(@)weissach.de

 

Hier finden Sie die Corona-Verordnung-Absonderung.

 

Wann bin ich Kontaktperson? 

Kategorie 1 (Höheres Infektionsrisiko)

  • Person hatte mindestens 15 Minuten „face to face“-Kontakt
  • Längere Exposition in einem Raum mit hoher Konzentration infektiöser Aerosole (Aufenthalt mit einem Infizierten über einen längeren Zeitraum in einem engen oder schlecht gelüfteten Raum, beispielsweise bei Veranstaltungen oder beim Sport)
  • Direkter Kontakt zu Sekreten

Für diese Personen gilt:

  • Begeben Sie sich, entsprechend der neuen Corona-Verordnung Absonderung, in Quarantäne.
  • Die häusliche Quarantäne beträgt, einheitlich 10 Tage (ab dem letzten Kontakt zur infizierten Person)
  • Achten Sie bei sich auf das Auftreten von Symptomen und wenden Sie sich im Zweifel an Ihren Hausarzt.

Kategorie 2 (Geringeres Infektionsrisiko)

  • Personen mit weniger als 15 Minuten „face to face“-Kontakt.
  • Keine längere Exposition in einem Raum mit hoher Konzentration infektiöser Aerosole.

Für diese Personen gilt:

  • Reduzieren Sie Ihre Kontakte für einen Zeitraum von 14 Tagen.
  • Sollten Sie den Verdacht auf Symptome hegen, melden Sie sich umgehend beim Gesundheitsamt bzw. suchen Sie einen Arzt auf!

Informationen zur Impfung

Aktuelles Vorgehen bei Impfangeboten in Baden-Württemberg

Die Ausrufung der Alarmstufe und die gleichzeitige Zunahme der Booster-Impfungen sorgen für ein gesteigertes Interesse an den Impfungen sowohl in den Arztpraxen als auch an den Stationen der Mobilen Impfteams in Baden-Württemberg. Die Landesregierung hat am Donnerstag, den 18.11.2021, beschlossen, die niedergelassene Ärzteschaft mit 155 Mobilen Impfteams zu unterstützen. Darüber hinaus sind die Landkreise und kreisfreien Städte aufgefordert worden, weitere Bedarfe bis kommenden Mittwoch, den 24.11.2021, inklusive Kostenschätzung dem Sozialministerium mitzuteilen. Damit soll gewährleistet werden, dass es flächendeckend in jedem Stadt- oder Landkreis genügend fest installierte Anlaufstellen für die Impfungen geben wird – und dadurch kleine, fest verankerte Impfstützpunkte und -orte entstehen. Bitte bedenken Sie: Die Auffrischimpfungen soll nach Auffassung der Ständigen Impfkommission (STIKO) in der Regel erst im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf fünf Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind, erwogen werden.

 

Fortlaufende Impfangebote mit Termin

Böblingen
Mo., Mi., Fr.: 10 – 12.30 Uhr
Di., Do.:  16 – 18.30 Uhr
So.: 14 – 17 Uhr

Test- und Impfzentrum Kremserstraße 5, 71034 Böblingen

Herrenberg
Do.: 16 – 18.30 Uhr
Sa.: 14 – 17 Uhr

Test- und Impfzentrum Hindenburgstraße 38 (Am Hasenplatz), 71083 Herrenberg

Holzgerlingen
Mo., Mi. - Fr.: 16 - 18.30 Uhr
Di., Do.: 10 – 12.30 Uhr
Sa.: 10 – 13 Uhr

Test- und Impfzentrum Tübingerstraße 27, 71088 Holzgerlingen

Leonberg
Mi.: 16 – 18.30 Uhr

Test- und Impfzentrum, Eltinger Str. 24, 71229 Leonberg 

Sindelfingen
Fr.: 16 – 18.30 Uhr
Parkplatz Breuningerland, Tilsiterstraße 15, 71065 Sindelfingen
Sa.: 14 – 17 Uhr
Laborärzte Sindelfingen, Vogelhainweg 6 in Sindelfingen

 

Impfangebote ohne Termin

Mo – Fr. von 17 bis 20 Uhr
Sa. von 10 bis 14 Uhr
So. von 11 bis 14 Uhr
Rathaus Sindelfingen (Foyer)

 

 

 

Allgemeine Informationen, Fragen & Antworten

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline unter der Nummer 0711 904-39555 eingerichtet (Erreichbarkeit Mo – Fr von 9.00 – 16.00 Uhr).

Unser örtliches Gesundheitsamt hat die Hotline 07031 / 663-3500 und ist von

 

Montag-Freitag, von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr und

Samstag - Sonntag, von 10:00 Uhr - 14:00 Uhr erreichbar.

 

Außerhalb der Erreichbarkeit gilt die Notrufnummer der Kassenärztlichen Vereinigung, Tel. 116 117.

 

Leichte Sprache: wichtige Informationen zum Corona-Virus in leichter Sprache finden Sie hier.
Gebärdensprache: Informationen in Gebärdensprache finden Sie hier.

 

Fragen & Antworten?

Nutzen Sie COREY - Chatbot des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg. 

Informationen zum Corona-Virus für Blinde und Menschen mit einer Sehbehinderung

Informationen zum Corona-Virus für Blinde und Menschen mit einer Sehbehinderung finden Sie auf der Seite des Deutschen Blinden- und Sehverbands e.V.: https://www.dbsv.org/corona.html

Informationen zum Corona-Virus für Gehörlose

Informationen zum Corona-Virus für Gehörlose finden Sie auf der Seite des Landesverbands der Gehörlosen Baden-Württemberg für Gehörlose: https://www.lv-gl-bw.de/corona-pandemie-hinweise/

Hilfreiche Links

Aktuelle und weitergehende Informationen finden Sie hier: