Hier werden Sie mit aktuellen Informationen zum Coronavirus versorgt: Gemeinde Weissach

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Kontrast erhöhen
A
A
A
so können Sie die Bildschrimgröße verändern
Hier werden Sie mit aktuellen Informationen zum Coronavirus versorgt

Hauptbereich

Allgemeines

Auf dieser Seite erfahren Sie aktuelle Informationen zum Coronavirus in Weissach. Für allgemeine Informationen nutzen Sie bitte die Angebote des Landkreises Böblingen sowie des Bundesministeriums für Gesundheit.

Leichte Sprache: wichtige Informationen zum Corona-Virus in leichter Sprache finden Sie hier.
Gebärdensprache: Informationen in Gebärdensprache finden Sie hier.

Aktuelle Lage für Weissach, den Landkreis Böblingen und Baden-Württemberg

Das Ministerium für Soziales und Integration schätzt das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell insgesamt als hoch, für Risikogruppen als sehr hoch ein. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region. Diese Einschätzung beruht auf den aktuellen Bewertungen des Robert Koch-Institutes. 

Auf regionale Dynamik schnell reagieren

Die Indexzahl, wie viele positiven Testergebnisse auf 100.000 Einwohner fallen, wird in den kommenden Wochen von hoher Bedeutung sein, da so künftig auf regionale Infektionsgeschehen schnell und lokal begrenzt reagiert werden soll.     

 

Aktuelle Zahlen:

  • Weissach 14 Fälle mit positiven Testergebnis davon 14 geheilt (25.05.2020, 8:00 Uhr).

  • Landkreis Böblingen 1.380 mit positiven Testergebnis, davon sind 1.190 genesen und 48 bestätigte Todesfälle (25.05.2020, 08:00 Uhr). Der Landkreis Böblingen liegt laut Robert-Koch-Institut mit einem Indexwert von 1,28 Fälle/100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen weit unter den Werten der Nachbarlandkreise. Eine aktuelle Karte für den Landkreis Böblingen sowie verschiedenen Grafiken finden Sie hier. 

  • Baden-Württemberg 34.399 Fälle mit positiven Testergebnis und 1.697 bestätigte Todesfälle (24.05.2020, 16:00 Uhr).

Informationen zur Corona-Verordnung und Maskenpflicht

!! UPDATE 16.05.2020 !!

Mit Beschluss vom 16. Mai 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 18. Mai 2020.

 

Überblick zu den weiteren Änderungen zum 18. Mai 2020

  • Kitas und Kindertagespflege wird schrittweise von der erweiterten Notbetreuung in einen eingeschränkten Regelbetrieb ausgeweitet.  Die Ausgestaltung erfolgt durch die Träger vor Ort und umfasst zunächst nur maximal 50 Prozent der Platzkapazitäten. Ein schlüssiges Konzept kann erst nach Veröffentlichung der entsprechender Richtlinien erfolgen. Die Umsetzung dieses Konzepts wird daher ab dem 25. Mai 2020 in den Einrichtungen erfolgen. Die Notbetreuung hat auch weiterhin Vorrang

  • Speisegaststätten dürfen  unter Auflagen wieder öffnen. Der Besuch einer Speisewirtschaft ist nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und den Angehörigen eines weiteren Haushalts möglich.

  • Freizeiteinrichtungen im Freiluftbereich, etwa Ausflugsziele, für die Eintrittsgeld zu entrichten ist, dürfen unter Auflagen öffnen. Das gilt nicht für Freizeitparks.

  • Campingplätze dürfen wieder öffnen für Übernachtungen in Wohnwagen, Wohnmobilen oder festen Mietunterkünften. Auch die Beherbergung in Ferienwohnungen und vergleichbaren Wohnungen wird wieder zugelassen. Das gilt jeweils nur soweit eine Selbstversorgung möglich ist. Die Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen ist untersagt.

  • Lockerung der Besuchsverbote in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen. Die konkreten Regelungen finden Sie hier. 

 

Änderung ab dem 29. Mai 2020

  • Öffnung von Beherbergungsbetrieben, Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen unter Auflagen.

  • Öffnung der Freizeitparks und Wiederaufnahme des Betriebs durch Anbieter von Freizeitaktivitäten auch innerhalb geschlossener Räume. Besondere Auflagen sind zu beachten.

 

Änderung ab dem 02. Juni 2020

  • Öffnung von Sportanlagen und Sportstätten, auch innerhalb geschlossener Räume, wie etwa Fitnessstudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen. 

  • Öffnung von Schwimm- und Hallenbädern, allerdings nur zum Zweck der Durchführung von Schwimmkursen. Ein Freizeit-Breitensport-Badebetrieb ist zunächst weiter nicht möglich.

          Die geltenden Auflagen finden Sie hier. 

 

Weiter bestehende Regelungen:                     

  • Verlängerung noch bestehender Schließungen von unter anderem Theatern, Kneipen, Bars, Diskotheken, Jugendhäusern, Bolzplätzen, Messen und Omnibusreisen zu touristischen Zwecken.

  • Verlängerung der Kontaktbeschränkungen im öffentlichen und nicht öffentlichen Raum bis 5. Juni.

  • Veranstaltungen sind weiterhin grundsätzlich untersagt. Großveranstaltungen sollen nach Beschluss von Bund und Ländern voraussichtlich mindestens bis zum 31. August 2020 nicht möglich sein. Hierzu müssen die Details noch festgelegt werden.

Überblick über die wesentlichen Änderungen zum 11. Mai 2020

  • Im öffentlichen Raum dürfen Sie auch mit den Personen eines weiteren Hausstands unterwegs sein. So können Sie sich mit einer weiteren Familie oder den Bewohnerinnen und Bewohnern eines weiteren Haushalts im öffentlichen Raum treffen. 

  • In privaten Räumen sind nun nicht mehr nur direkte Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel), sondern zusätzlich auch Geschwister (Seitenlinie) und deren Nachkommen (also Kinder und Enkel) von der Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen im nichtöffentlichen Raum ausgenommen. 

  • Musikschulen und Jugendkunstschulen können einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen.

  • Fahrschulen können wieder den Betrieb aufnehmen, ebenso Flugschulen.

  • Körpernahe Dienstleistungen mit vergleichbaren Hygienestandards wie Friseure dürfen öffnen. Dazu zählen:

    • Massagestudios
    • Kosmetikstudios
    • Nagelstudios
    • Tattoo-Studios
    • Piercingstudios
    • Solarien

  • In Friseursalons gesichtsnahe Dienstleistungen wie wie Bartpflege, Wimpern färben und Augenbrauen zupfen wieder gestattet. 

  • Vergnügungsstätten wie Spielbanken, Spielhallen sowie Wettvermittlungsstellen dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Sie dürfen aber keine gastronomischen Angebote anbieten.

  • Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt dürfen unter Auflagen wieder öffnen. 

  • Freiluft-Sport mit Tieren kann unter Auflagen wieder stattfinden, etwa Reitanlagen und Hundeschulen. 

  • Sportboothäfen dürfen unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder den Betrieb aufnehmen.

  • Luftsport ist wieder möglich. 

  • Die Alltagsmasken sind nicht nur in Läden und im Nahverkehr, sondern auch im Personenfernverkehr (Züge der DB AG) zu tragen sowie in Flughafengebäuden

Informationen zur Maskenpflicht

Für alle Personen ab sechs Jahren gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Personennah- und Personenfernverkehr (Bahnen und Bussen sowie Bahn- und Bussteige und Flughäfen) und in Läden und Einkaufszentren. Die Pflicht umfasst das Tragen einer Alltagsmaske oder anderen Mund-Nasen-Bedeckung.  Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassiererinnen und Kassierer, die hinter einer Plexiglasscheibe, die frontal zwischen Kunde und Angestellten aufgebaut ist und auch einen seitlichen Schutz gewährleistet. Informationen zur Maskenpflicht in einfacher Sprache finden Sie hier.

Weitere Informationen sowie die CoronaVo in unterschiedlichen Sprachen finden Sie hier.

Erweiterte Öffnungszeiten des Rathaus ab Montag 25. Mai

Das Rathaus ist ab dem 25.05.2020 an folgenden Tagen geöffnet:

  • Dienstags:         14.00 – 17.30 Uhr

  • Mittwochs:         08.00 – 14.00 Uhr
  • Donnerstags:     08:00 - 12:30 Uhr und 15.00 bis 18.30 Uhr

Ab Montag, 08.06.2020 soll das Rathaus wieder zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar sein. 

Darüber hinaus besteht jeden Tag die Möglichkeit, einen persönlichen Termin auf dem Rathaus zu vereinbaren. Hierfür wenden Sie sich gerne telefonisch an die Rufnummer (07044) 9363–0 oder per E-Mail an buergerdienste@weissach.de. Für Terminvereinbarungen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anderer Fachbereiche kontaktieren Sie diese wie gewohnt gerne auch direkt telefonisch oder per E-Mail. Das aktuelle Telefonverzeichnis finden Sie hier.

Bitte denken Sie bei Ihrem Besuch bei uns an das Tragen einer Alltagsmaske. Zum Schutz aller tragen wir im Kundenkontakt eine Maske.   

 

Warum ist das Rathaus weiterhin nur eingeschränkt geöffnet?

Im Rathaus wird weiterhin in einem „Schichtbetrieb“ und der dadurch eingeschränkten Personalbesetzung gearbeitet, weshalb die Öffnungszeiten zunächst schrittweise erweitert werden. Um Ansammlungen im Wartebereich des Bürgerbüros sowie ein sich hieraus ergebendes Infektionsrisiko möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie darum, die Möglichkeit einer individuellen Terminvereinbarung außerhalb der oben genannten Regelöffnungszeiten zu nutzen. Neben eingerichteten Wartebereichen für die Einhaltung des Mindestabstands stehen in allen öffentlichen Einrichtungen Desinfektionsspender für unsere Kunden bereit und mit einer angepassten und verbesserten Reinigung sowie regelmäßigen Desinfektion von Türklinken, Schaltern und Sanitärbereichen stellen wir größtmögliche Sicherheit her.

In den nächsten Wochen wird die weiterhin dynamische Lageentwicklung beobachten und die Öffnungszeiten sukzessive ausgeweitet. 

Informationen zu Schulen, Kindertageseinrichtungen und zur Notbetreuung

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat am 13.03.2020 eine landesweite Schließung von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Schulen beschlossen. Durch diese weitreichende Maßnahmen zur Kontaktreduzierungen soll eine unkontrollierte, schnelle Ausbreitung des Virus verhindert werden. Schrittweise Öffnung der Schulen ab Montag, den 04.05.2020 sowie Erweiterung der Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, kein Regelbetrieb bis zunächst 15. Juni 2020.

  • Schulen: Der Schulbetrieb in Baden-Württemberg startet am Montag, den 4. Mai, allerdings zunächst schrittweise und eingeschränkt. Zuerst werden diejenigen Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen beginnen, welche die Abschlussprüfung in diesem oder im nächsten Jahr ablegen werden. Darüber hinaus werden für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, die in den vergangenen Wochen weder digital noch analog erreicht wurden, Lerngruppen an den Schulen eingerichtet. In einem nächsten Schritt - zeitlich versetzt - sollen auch die Grundschulen und dort die Viertklässler den Betrieb aufnehmen. Die Entscheidung darüber, wann die Viertklässler starten werden, steht noch aus. Diese Entscheidung ist, vor Hintergrund der größeren Herausforderungen bei den Abstands- und Hygieneregeln noch in der Abwägung. Außerdem sollen alle Schülerinnen und Schüler in allen Schularten und Jahrgangsstufen in diesem Schuljahr zumindest zeitweise Präsenzunterricht erhalten. Ein regulärer Unterricht wie vor der Corona-Krise ist in diesem Schuljahr erscheint unrealistisch. Es soll weiterhin eine Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht geben.

 Hier finden Sie ein FAQ zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs des Kultusministeriums. 

  • Kindertagesstätten und Schulkindbetreuung: Seit Beginn der Schließung werden Kinder, deren Eltern beide in der kritischen Infrastruktur arbeiten in den Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Weissach notbetreut. Ab Montag, den 27. April 2020 werden die Kriterien für die Notbetreuung angepasst und für weitere Bedarfe ausgeweitet.  Ab dem 27. April haben grundsätzlich Kinder Anspruch auf eine Notbetreuung, wenn beide Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende in der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist oder einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten, sowie nachweislich keine alternative Betreuungsmöglichkeit haben. Des Weiteren werden Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. 

    Weitere Ausweitung der Notbetreuung soll ab kommenden Montag, 18. Mai kommen. Bislang gibt es jedoch noch keine genauen Regelungen, wie und nach welchen Kriterien dies erfolgen soll und umgesetzt werden kann.  Sobald es einen verlässlichen „Fahrplan“ gibt, erfolgen Informationen an alle Eltern und Erziehungsberechtigte in gewohnter Weise. 

    Aktuelle Informationen vom Kultusministerium finden Sie hier

Was tun bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus

Im Verdachtsfall bei Fieber, Husten oder Atemnot gilt im Landkreis Böblingen die Telefonnummer 07031 / 663 3500, die Erkrankte und Ärzte wählen sollen, wenn sie eine Ansteckung mit dem Coronavirus vermuten. Das Telefon ist jeden Tag von 8 bis 20 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeit kann ein Anruf in der Notfallpraxis unter der bundesweiten Rufnummer 116 117 erfolgen. Das Gebärdentelefon (Videotelefonie) finden Sie hier. Informationen zum Test auf das Coronavirus gibt es hier.

Reiserückkehrer aus Italien, der Schweiz und Österreich sollen auf Empfehlung des Bundesgesundheitsministers auch ohne Krankheitssymptome soweit möglich vorsorglich bis zu zwei Wochen zu Hause bleiben. Tipps bei häuslicher Quarantäne finden Sie hier.

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt eine Nummer für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werktags zwischen 9 und 16 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555.

Ein medizinisch unbegründeter, unaufgeforderter eigenständiger Gang in die Notaufnahme einer Klinik gefährdet andere Patienten mit geschwächtem Immunsystem und blockiert wichtige Ressourcen in der Notfallversorgung schwerstkranker oder verunfallter Mitmenschen.

Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Durch eine deutliche Verlangsamung in der Verbreitung des Virus kann die Zeit gewonnen werden, um weitere Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen, Behandlungskapazitäten in Kliniken zu erhöhen, Belastungsspitzen im Gesundheitssystem zu vermeiden und die Entwicklung antiviraler Medikamente und von Impfstoffen zu ermöglichen.

Maßnahmen zum Infektionsschutz:

  • auf eine regelmäßige und sorgfältige Handhygiene achten
  • soziale Kontakte meiden, auch im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich
  • Großeltern sollten nicht zur Kinderbetreuung herangezogen werden, da Kinder häufig Überträger des Virus sind, auch wenn sie selbst nur selten Symptome haben. Lesen Sie dazu auch die Tipps für Eltern vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
  • Organisieren Sie Nachbarschaftshilfen, unterstützen Sie die Menschen in Ihrer Umgebung, die Hilfe brauchen. Gehen Sie bspw. für sie einkaufen.
  • Grundsätzlich gilt: Bleiben Sie wenn möglich Zuhause!

Die Verhaltensempfehlungen im Alltag zum Schutz vor dem Coronavirus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Sie hier. Ein Merkblatt zu Hygienemaßnahmen gibt es auch in türkischer Sprache - Viral enfeksiyonlar –hijyen korur!.

#pflegereserve

Das Land Baden-Württemberg ruft unter der Plattform #pflegereserve alle derzeit nicht in der Pflege aktiven Pflegekräfte und Angehörige pflegenaher Berufsgruppen auf, sich zu registrieren, mit dem Ziel, in der Corona-Krise schnell und unbürokratisch Helfende und medizinische bzw. pflegerische Einrichtungen zusammenzubringen.

Die Registrierung auf der Pflegeplattform #pflegereserve ab sofort möglich. 

Die Plattform #pflegereserve bringt diese Freiwilligen schnell und unbürokratisch mit medizinischen und pflegerischen Einrichtungen zusammen, die weitere professionelle Unterstützung benötigen. Die Plattform ist eine Initiative aus der Zivilgesellschaft und wird betrieben von der Bertelsmann Stiftung. Auf Initiative des Ministeriums für Soziales und Integration ruft ein breites Bündnis von Institutionen, Verbänden und Organisationen in Baden-Württemberg ab heute Pflegekräfte dazu auf, sich dort zu registrieren.

Gesucht werden examinierte Alten-, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger, Pflegehelferinnen und -helfer sowie Angehörige weiterer pflegenaher Gesundheitsberufe.

Viele weitergehende Informationen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg. 

Information & Hilfen für Selbständige, Unternehmen und Freie Berufe

Soforthilfeprogramm des Landes für Selbtselbstständige, Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohlichen Lage befinden oder massive Liquiditätsengpässe erleiden

Das Land hat hierzu die Richtlinie „Soforthilfe Corona“ erlassen. Gefördert werden für drei Monate in Höhe von bis zu

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigen,

  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigen,

  • 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigen.

Die Richtlinie finden Sie hier, sie tritt am 25.03.2020 in Kraft.

Die jeweils aktuellen Informationen des Wirtschaftsministeriums

Wer wird gefördert?

Was wird gefördert?

Wie wird gefördert?

finden Sie hier.

Arbeitsrechtliche Auswirkungen des Corona-Virus
Zu den arbeitsrechtlichen und arbeitsschutzrelevanten Auswirkungen des Corona-Virus hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Internetseite eingerichtet. Dort finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen: Muss ich zur Arbeit oder kann ich zu Hause bleiben? Was passiert, wenn der Arbeitgeber Kurzarbeit anordnet?

Corona-Hotline für Unternehmen
Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 40 200 88 können Unternehmen mit Fragen zu Geschäftsschließungen und Hilfsangeboten anrufen. Darf mein Geschäft offen bleiben oder muss ich schließen? Wann und wo gibt es finanzielle Hilfen? 

Für diese Fragen hat das Wirtschaftsministerium eine Hotline geschaltet!

0800 40 200 88 (gebührenfrei)

Das Wirtschaftsministerium ist für Sie da von 9 bis 18 Uhr, jeweils von Montag bis Freitag. Gerne können Sie auch eine Mail schreiben.
Für Fragen zur Coronaverordnung (Schließung von Geschäften etc.): E-Mail: coronaverordnung(@)wm.bwl.de
Für Fragen zu Finanzierungen: E-Mail: finanzierungen(@)wm.bwl.de

Aussetzen der Ausweisung der internationalen Risikogebiete

Seit dem 10.4.2020 weist das Robert Koch-Institut keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus.

COVID-19 ist inzwischen weltweit verbreitet. In einer erheblichen Anzahl von Staaten gibt es Ausbrüche mit zum Teil großen Fallzahlen; von anderen Staaten sind die genauen Fallzahlen nicht bekannt. Ein Übertragungsrisiko besteht daher sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit. Das Auswärtige Amt hat inzwischen auch eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Daher ist es aus epidemiologischer Sicht sinnvoll, die Ausweisung von Risikogebieten auszusetzen.

Um sich und andere vor Ansteckungen zu schützen, wird aus dem Ausland zurückkehrenden deutschen Touristen weiterhin sehr dringlich geraten, unnötige Kontakte zu vermeiden und 14 Tage zu Hause zu bleiben. 

 

 





Hilfreiche Links

Aktuelle und weitergehende Informationen finden Sie hier:

WeissachHILFT - Aufruf zur Nachbarschaftshilfe

Das Coronavirus breitet sich immer weiter mit einer großen Dynamik aus. Davon sind auch Weissach und Flacht betroffen. In Vorbereitung auf die kommenden Wochen hat die Gemeindeverwaltung zusammen mit örtlichen Vereinen, Organisationen und Akteuren eine Nachbarschaftshilfe aufgebaut.

Damit sollen Personen unterstützt werden, für die aufgrund des Alters oder von Vorerkrankungen ein besonderes Ansteckungsrisiko besteht und die deswegen das Haus nicht verlassen dürfen / sollen / können. Auch gibt es eine wachsende Anzahl von Personen in häuslicher Isolation, die ebenfalls auf Unterstützung angewiesen sind. „Bei uns haben sich über Facebook, E-Mail und Telefon schon viele Menschen und Organisationen gemeldet, die helfen wollen. Diese Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist ein tolles Zeichen der Solidarität in diesen bewegten Tagen für das ich herzlich Danke sagen will,“ so Bürgermeister Daniel Töpfer.

Fühlen Sie sich gesundheitlich dazu in der Lage, gehören nicht zur Risikogruppe und möchten in dieser aktuellen Situation gerne helfen? Ihre Hilfe ist bspw. in folgenden Bereichen gefordert:

- Erledigungen von Einkäufe des täglichen Bedarfs

- Arzneimittel bei der Apotheke abholen

- "Gassi gehen" mit dem Hund

- wichtige Schriftstücke zur Post / aufs Rathaus bringen

- telefonisch Kontakt halten „Geht es Ihnen heute gut?“

- Unterstützung Homeschooling 

Alle Hilfsangebote und Hilfsanfragen laufen zentral im Rathaus zusammen: Tel. (07044) 9363-0 oder E-Mail an helfen@weissach.de. Bitte zögern Sie nicht, um nach Hilfe zu fragen!  

Als Helfer ist geeignet, wer gesund ist und nicht zu einer Risikogruppe gehört. Risikogruppen sind Senioren im hohen Alter (70+), Personen mit Grunderkrankungen (bspw. Diabetes, Herzkreislauf, Atemwegserkrankungen, Immunschwäche), Rückkehrer aus Risikogebieten (bspw. Frankreich, Italien, China, Österreich etc.).

Eingegangene Angebote:                                                              

  • Abholen von Bestellungen
  • Bestelltes Essen abholen
  • Medikamente besorgen/ abholen      
  • Post aufgeben oder abholen
  • HomeSchooling  
  • IT Hilfe   
  • Einkaufsservice     
  • Hilfe im Garten
  • zum Arzt fahren 
  • Hund „Gassi führen“
  • Haustier in Pension nehmen
  • Hilfe mit dem Müll / Fahrt zum Recyclinghof
  • Telefonisch Kontakt halten

Hier gelangen Sie zum Kontaktformular für den Helferdienst, um sich als Helfer oder Hilfesuchender zu melden.