Gewinn des Volleyball-Bezirkspokales und der Volleyball-Bezirksliga-Meisterschaft 2004/2005 am 19.05.2005

Ansprache Bürgermeister Riesch
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Volleyballer des TSV Flacht,
eine besonders erfolgreiche Saison liegt hinter Ihnen – Sie haben nicht nur den Volleyball-Bezirkspokal gewonnen, sondern darüber hinaus auch noch den Titel des Volleyball Bezirksliga-Meisters errungen. Zu diesem tollen Doppel-Erfolg möchte ich Ihnen ganz besonders herzlich gratulieren und Ihnen meine Anerkennung aussprechen. Ich persönlich und auch die Gemeinde freuen uns alle ganz besonders über diesen einzigartigen Erfolg Ihrer Herrenmannschaft in der vergangenen Spielsaison und wir sind stolz darauf, eine so erfolgreiche Mannschaft in unserer Gemeinde zu haben.
Rückblickend erscheint es beinahe unbegreiflich, was Sie in den vergangenen Jahren an sportlichen Erfolgen zustande gebracht haben. Angefangen haben Sie im Jahr 2000 in der B-Klasse, sind dann regelrecht durch mehrere Klassen bis zur Bezirksliga durchmarschiert und krönen diese Erfolge in diesem Jahr nicht nur mit dem Gewinn der Bezirksliga-Meisterschaft, sondern holen sich auch noch „so nebenbei“ den Volleyball-Bezirkspokal. Mit diesem Double haben Sie eine sportliche Leistung vollbracht, die ihresgleichen sucht und die es bisher im Bereich Württemberg noch nicht gegeben hat. Die Volleyballabteilung Flacht hat sich durch diese Erfolge einen sehr guten, gleichzeitig auch durch ihre Spielstärke gefürchteten Ruf in der Volleyballszene erarbeitet und dies ist mit einem angenehmen Nebeneffekt verbunden: die Spieler des TSV Flacht sind gleichzeitig auch gute Botschafter unserer Gemeinde.
Erlauben Sie mir aus gegebenem Anlass einen kleinen Exkurs in die Geschichte des Volleyballsports. Als Erfinder dieses Mannschaftsspieles gelten die Amerikaner, hier hat es Ende des 19. Jahrhunderts als winterliche Ausgleichssportart begonnen und sich rasch verbreitet. Interessanterweise hat sich der Volleyballsport erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Europa etabliert und erst 1964 bei den Olympischen Spielen in Tokio ist Volleyball auch zu olympischen Ehren gekommen. Seitdem hat Volleyball immer mehr Anhänger gefunden und ist zwischenzeitlich, trotz vergleichsweise kurzer Tradition, zum meistverbreiteten und meistgespielten Mannschaftsspiel der Welt geworden. Volleyball ist, das möchte ich hier ausdrücklich betonen, nicht nur international voll im Trend, sondern auch ganz besonders durch den TSV Flacht mit diesen Erfolgen zu herausragender Anerkennung gekommen.
Als jüngste Abteilung des TSV Flacht solche ganz besonderen Erfolge zu erzielen, dazu bedarf es vieler positiver Faktoren. Was vor erst 10 Jahren mehr als Freizeitsport einiger Hobby-Spielerinnen und -Spieler begonnen hat, wurde nach und nach zu einer erfolgreichen Mannschaft geformt und aufgebaut. Erst vor 5 Jahren, im Jahr 2000, haben Sie sich entschlossen, den sportlichen Leistungsgedanken aufzunehmen und mit einer reinen Herrenmannschaft in die aktive Runde einzusteigen. Von Anfang an dabei waren die Spieler Benjamin Heermann, Michael Lange, Matthias Renner, Steffen Schenk und Benedikt Stute, trainiert von Jürgen Heidler, der maßgeblichen Anteil am Erfolg dieser Mannschaft hat. Bereits im 1. Jahr gelang der Aufstieg von der B- in die A-Klasse, ein weiteres Jahr später, im Jahr 2002, ist die Mannschaft in die Bezirksliga aufgestiegen. Auch hier ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Im ersten Bezirksligajahr waren sie bereits 3., im darauffolgenden Jahr 5., und dieses Jahr, nach nur 3 Jahren Teilnahme in dieser Liga, gelang Ihnen mit dem Gewinn der Meisterschaft der unzweifelhaft größte Erfolg der 1. Volleyballmannschaft Herren des TSV Flacht. Ab der kommenden Saison werden Sie nun in der Landesliga spielen, wo Sie es unter anderem mit so etablierten Mannschaften wie Sindelfingen, Fellbach oder auch Maichingen zu tun haben werden.
Ich wünsche Ihnen, den Spielern, dem Trainer und der Vereinsführung und allen Verantwortlichen für die neue Spielzeit weiterhin viel Erfolg, viel Freude und Engagement bei der Trainingsarbeit, einen guten kameradschaftlichen Zusammenhalt und die notwendige Portion Glück und Motivation, um sich dieser neuen Herausforderung stellen zu können. Danken möchte ich auch der Vereinsführung für die bislang geleistete erfolgreiche Aufbauarbeit.
geschrieben am 24.05.2005 um 11:14 Uhr.