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Museumsleiterin unterzeichnet neuen DienstvertragSeit 1. Januar 2005 arbeitet Museumsleiterin Barbara Hornberger offiziell 15 statt bisher 10 Wochenstunden im Heimatmuseum. Die Deputatserhöhung hatte der Gemeinderat in seiner neuen Vereinbarung mit dem Heimatverein im Oktober 2004 beschlossen.
Die Gemeinde Weissach betreibt ihr Museum auf eine spezielle Art, die sich „Mischträgerschaft“ nennt. Sie hat ihre „öffentliche kommunale Aufgabe“, den Betrieb des Museums, dem Trägerverein „Heimatverein Weissach und Flacht e. V.“ übertragen, in dem die Gemeinde Mitglied ist (Zitate aus der Vereinbarung zwischen Heimatverein und Gemeinde). Die Gemeinde finanziert die Museumsarbeit, während der Verein ehrenamtlich den Betrieb organisiert und eine Fachkraft auf Honorarbasis anstellt. Näheres wird in der Vereinbarung geregelt, die alle fünf Jahre neu ausgehandelt wird. Diese Vereinbarung wurde für 2005 bis 2009 erneuert. Zunächst erarbeiteten die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder im „Gemeinsamen Ausschuss“ mit dem Bürgermeister und seinem Stellvertreter eine Vorlage für den Gemeinderat, der dann die neue Vereinbarung am 18. Oktober 2004 beschloss. Neuerungen gegenüber der letzten Vereinbarung sind die Erhöhung der Arbeitszeit der Museumsleitung von 10 auf 15 Wochenstunden (mit der Bemerkung des Bürgermeisters, dass diese Arbeitsleistung bisher bereits erbracht wird) und die Festsetzung eines jährlichen Sachkostenzuschusses.
Kurz vor dem Jahreswechsel unterzeichnete Barbara Hornberger ihren neuen Dienstvertrag mit dem Heimatmuseum. Verein und Museumsleiterin freuen sich, dass sie ihre konstruktive Zusammenarbeit mit verbesserten Bedingungen fortsetzen können.
geschrieben am 10.01.2005 um 10:54 Uhr.