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Heidelberg Cement verkauft seine Grundstücke an die GemeindeAm 28. Juli 2009 wurde zwischen der Gemeinde Weissach und dem Unternehmen HeidelbergCement der Kaufvertrag über 167 ha Grundstücksflächen unterzeichnet, die das Unternehmen auf der Gemarkung Weissach besitzt. Die jetzt verkauften Flächen dienten seit dem letzten Abbau im Jahr 1936 als Rohstoffsicherungsgebiet. Es handelt sich um ein hochwertiges Kalksteinvorkommen, das sowohl für die Herstellung von Zement als auch von Zuschlagstoffen geeignet ist. Große Teile des Areals sind mittlerweile als FFH-Gebiet ausgewiesen, daher waren im aktuellen Regionalplanverfahren nur 40 bis 60 ha als Rohstoffsicherungsgebiet vorgesehen.


Unser Foto zeigt Bürgermeisterin Kreutel und Herr Hocher von der Heidelberg Cement AG, Notarin Waiblinger (Bildmitte), nach der Vertragsunterzeichnung.


Da sich die Rahmenbedingungen aufgrund von Werksstilllegungen und den Ansprüchen des Naturschutzes im Laufe der Jahre verändert haben und HeidelbergCement in der Umgebung heute kein Zementwerk mehr betreibt, wurde im Jahr 2008 durch das Tochterunternehmen Heidelberger Sand und Kies geprüft, ob die verbliebene für den Rohstoffabbau nutzbare Fläche zur Errichtung eines Splitt- und Schotterwerkes ausreichend und wirtschaftlich sinnvoll ist. Im Rahmen dieser Überlegungen kam es zu erneuten Gesprächen mit der Gemeinde Weissach über einen Verkauf des Geländes. Bereits mehrfach hatte die Gemeinde in der Vergangenheit ihr Kaufinteresse bekundet und sich eindeutig gegen einen großflächigen Abbau ausgesprochen. Beide Seiten haben deshalb seit Anfang des Jahres nach einem vertretbaren Kompromiss gesucht. Die sehr fair und konstruktiv geführten Verhandlungen endeten jetzt mit dem Verkauf der Flächen. Der Gemeinderat hatte in seiner letzten Sitzung am 27. Juli 2009 den Kaufpreis von 9.161.663 Euro genehmigt.
geschrieben von Jürgen Troll am 03.08.2009 um 12:27 Uhr.