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Informationstermine am 4. und 5. März 2005
Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht wird in unserer Gemeinde ein Baumkataster durch eine Fachfirma erarbeitet. Dies bedeutet, dass alle Bäume auf öffentlichen Flächen u.a. bezüglich Ihres Vitalitätszustandes beurteilt werden. Damit sollen Schäden an Bäumen und somit Gefahrenquellen für Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig erkannt werden.



Im Wehrkirchbereich entlang der Flachter Straße, Ecke Porschestraße stehen drei sehr alte Akazien (eigentlich Robinien genannt), die teilweise morsch sind, Krebsgeschwüre aufweisen und nicht mehr über eine ausreichende Standsicherheit verfügen.
Zusätzlich besteht eine große Astbruchgefahr. Aus Gründen der Gefährdung auf der öffentlichen Fläche, auf der auch die Kinder des Kindergartens spielen und der Land- und Kreisstraße, müssen laut Gutachten diese Gefahrenbäume in den nächsten Wo-chen entfernt werden.

Als Ersatz sollen Bäume in der Nähe der alten Standorte nachgepflanzt werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass für die Versorgung der Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen mehr Freifläche geschaffen wird, ohne dass das Spielen der Kinder beeinträchtigt wird. Der Technische Ausschuss hat deshalb in der Sitzung am 21.02.2005 beschlossen, dass in diesem Zuge der Vorplatz vor dem Kindergarten „Wehrkirchbereich“ neu gestaltet werden soll.
Damit Sie sich ein Bild darüber machen können, laden wir Sie zu einer gemeinsamen Besichtigung am Samstag, 5. März 2005 um 14 Uhr direkt bei den Akazien am Kindergarten im Wehrkirchbereich zu einem Vor-Ort-Informationsgespräch freundlich ein.


Ein weiteres großes Gefahrenpotenzial stellt eine Linde im Ortsteil Flacht, im Bereich der Weissacher Straße/Einmündung „Auf der Steige“, dar. Da es sich bei diesem Baum um ein Naturdenkmal handelt, wurde das Landratsamt eingeschaltet. Auf Vor-schlag des Naturschutzbeauftragten sollten die beiden Stammverzweigungen in ei-ner Höhe von 3 bis 4 m abgesägt und ein „Stammtorso“ erhalten werden. Die Mitglieder des Technischen Ausschusses haben nach intensiver Beratung den Beschluss gefasst, die Linde zu fällen. So wäre zu gewährleisten, dass die nachzupflanzende Linde einen ausreichenden Platz und Standraum erhält und sich entsprechend entwickeln kann.

Damit Sie sich ein Bild darüber machen können, laden wir Sie zu einer gemeinsamen Besichtigung am Freitag, 4. März 2005 um 16 Uhr direkt an der großen Linde gegenüber des Edeka Mark-tes/Einmündung „Auf der Steige“ zu einem Vor-Ort-Informations-gespräch freundlich ein.

Mehrere Weiden im Tal zwischen Flacht und Weissach sind ebenfalls als Gefahrenbäume eingestuft. Die Standsicherheit der Bäume kann nicht mehr gewährleistet werden. Auch hier müssen entsprechend dem vorliegenden Gutachten diese Weiden „auf Stock gesetzt“ werden.

Gefahrenbäume müssen unabhängig von der Jahreszeit gefällt werden.

Auf dem Friedhof in Flacht wurde vom Gutachter eine Birke entdeckt, die morsch ist. Auch hier besteht dringender Handlungsbedarf. Nach Rücksprache mit unserem Baumwart könnte hier z.B. ein Duftschneeball als Ersatz gepflanzt werden.



Auf dem Friedhof in Weissach haben fünf Birken, die direkt an der Wegeinfassung stehen, die Ebenheit des Weges im nordwestlichen Bereich des Friedhofs und oberhalb der Aussegnungshalle stark beeinträchtigt. Damit in diesem Haushaltsjahr der Weg gerichtet werden kann, sollten diese Birken noch in der vegetationsarmen Zeit entfernt werden. Wegen der extremen Winterverhältnisse dürfen laut Auskunft der Naturschutzbehörde Fällarbeiten noch Anfang März durchgeführt werden.

Als sinnvolle Ersatzpflanzung erwies sich die Säulen-Hainbuchen, die schon in den letzten Jahren auf dem Friedhof gepflanzt wurde, als sehr vorteilhaft. Bei dieser Buche, auch alternativ Pyramiden-Weißbuche genannt, handelt es sich um einen mittelgroßen und anspruchslosen Baum, der Rückschnitte verträgt und formbar ist. Die Wurzeln breiten sich nicht so stark aus. Bei einer deutlich geringeren Laubproblematik ist dies ein optisch ansprechender Schattenspender. In der Literatur wird diese Buche als geeigneter Vogelnistplatz beschrieben, der oft in Einzelstellung auf Friedhöfen angepflanzt wird.

Ihr Bürgermeister / Bauamt
- Reinhard Riesch
geschrieben von Bürgermeister Reinhard Riesch am 03.03.2005 um 08:51 Uhr.