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Die Einweihung des Altenpflegeheims Rosa-Körner-Stift am 16.07.2004Ein Freudentag für Weissach konnte am Freitag 16. Juli in unserer Gemeinde gefeiert werden. Die Einweihung unseres ersten Pflegeheimes stand an und zwar absolut zeitgerecht. Aus diesem Grund konnte BM Roland Portmann jede Menge Gäste in der neuen Ortsmitte zwischen Marcy l’Étoile-Platz und Rosa-Körner-Stift begrüßen.

Als Ehrengäste waren darunter: Dr. Eberhard Leibing, Vorsitzender des Stiftungsrates der Samariter-Stiftung und Direktor des Landtags Baden-Württemberg und weitere anwesende Mitglieder des Stiftungsrates, der Sozial-Dezernent des Landkreises Alfred Schmid, der an diesem Tag unseren Landrat Maier vertrat. Die Vorstandsmitglieder der Samariter-Stiftung, den Vorstandsvorsitzenden Dr. Hartmut Fritz und Vorstandsmitglied Dr. Eberhard Goll.

BM Portmann freute sich auch, unseren Ehrenbürger BM a.D. Wolfgang Lucas und die Träger der Bürgermedaille Herbert Linge, Franz Lampeitl und Werner Strohhäcker herzlich willkommen heißen zu können. Ebenso wie die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, als auch die Mitglieder des Ortschaftsrates. Gleichfalls begrüßte er die Vertreter der Kirchen, als da waren die Pfarrer Gerlach, Hammer, Pater Wehrle und nicht zuletzt Pf. Kollmar, auch als Vorsitzender des Freundeskreises unserer beiden Pflegeheime. Er freute sich besonders Pfarrer Kollmar nach seinem schweren Sturz beim Richtfest des OMS wiederzusehen, und bat ihn heute ganz ruhig sitzen zu bleiben.

Frau Ingrid Kicherer, Rektorin der Ferdinand-Porsche-Schule und ihren Kollegen Jochen Holzwarth von der GS Flacht hieß er ebenfalls sehr herzlich willkommen. Ebenso wie die Vertreter unserer Vereine, mit der Sprecherin Frau Krause-Müller an der Spitze, die Nachbarn, die ehemaligen Grundstückseigentümer und auch die Künstlerin Bettina Wurm, die die tollen Kunstwerke im Andachtsraum gestaltet hat.

BM Roland Portmann fuhr dann mit seiner Ansprache fort, die hier überwiegend im Wortlaut abgedruckt ist.
Danach trat Alfred Schmidt, der Sozialdezernent des LK Böblingen ans Mikrofon. Er gratulierte der Gemeinde Weissach zu dieser tollen Einrichtung und zu dem hervorragenden Ablauf der Bau- und Genehmigungs-Phase. Dies sei in der Tat einzigartig im baden-württembergischen Raum. Auch fachlich seinen die zukünftigen Bewohner hier auf allerbeste versorgt, sei doch die Samariterstiftung ein Garant für Qualität. Und bilde auch noch Nachwuchs aus. Das sei besonders lobens- und anerkennenswert.

Für die Samariterstiftung sprach dann der „frischgebackene“ Vorstandsvorsitzende Dr. Hartmut Fritz. Vielen noch bestens bekannt als der Leonberger Dekan. Er begann seine Rede sehr launig, indem er auf den Weissacher Dreiklang „Portmann, Porsche, Portemonnaie“ hinwies, der für besondere Qualität stehe. Dank dieses Dreiklangs hätte in Weissach in den zurückliegenden Jahren ein unvergleichlicher Investitionsschub eingesetzt, von dem die ganze engere Region profitiere. Und es werde nicht nur gedankenlos investiert, sonder in sinnvolle Projekte, in notwendige Infrastruktureinrichtungen. Er freue sich, dass die Samariterstiftung dieses spitzenmäßige neue Pflegeheim betreiben könne, im Zusammenklang mit dem zukünftigen Flachter Pflegeheim.

Architekt Eckhard Ernst aus Stuttgart erläuterte dann kurz noch einmal den Werdegang des Bauvorhabens und das er sehr stolz sei auf die Qualität des Erreichten. Er lobte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Sei es Bauherr, Gemeinde, Hanswerker, Bauleitung, Projektsteuerer und Betreiber. Die Samariterstiftung sei von Beginn an mit eingebunden gewesen und habe ihre Fach-Kenntnisse und Erfahrungen gewinnbringend eingebracht.

Anschließend überreichte er Bürgermeister Portmann symbolisch einen überdimensionalen Schlüssel. BM Portmann reichte diesen sofort mit den Worten, er sei ja nur ein Vermittler, nicht der Hausherr, an die Weissacher Hausleitung, Herrn Hahn weiter. Nicht ohne vorher Herrn Ernst noch einmal zu dem vortrefflichen Haus zu gratulieren. Er und sein Büro hätten eine „saustarke“ Leistung vollbracht, auf diesem schwierigen Grundriß des Baugrundstücks, diesen Baukörper zu erstellen.

Nach einem weiteren Intermezzo der Trompetensolisten Herrn Scheck und Herrn Romig, rollte Pfarrer Kollmar in seinem Rollstuhl ans Mikrofon. Er bedankte sich mit schönen Blumensträußen bei den zukünftigen Hausleitungen Frau Wenning für Flacht und Herrn Hahn für Weissach, der „Oberhausleitung“ Uwe Breuninger, ltd. Pflegereferent der Samariterstiftung, Frau Walter als zukünftiger Koordinatorin für die Begegnungsstätten und Frau Rapp, stv. Vorsitzende des Freundeskreises.

Darauf nahm er mit seinen evangelischen Kollegen, den Pfarrern Gerlach und Hammer und Pater Wehrle von der katholische Kirchengemeinde, die feierliche ökumenische Einsegnung des RKS vor. Die Gäste sangen voller Begeisterung die feierlichen Lieder mit. Zum Schluß wies Pf. Kollmar noch auf die hervorragende ökumenische Beziehung hin, die in Weissach zwischen den christlichen Kirchengemeinden bestehe und die immer wieder auch diese gemeinsamen Feiern ermögliche.

Nach dieser feierlichen Einweihung des Hauses war der offizielle Teil dieser Eröffnung vorbei. Es schlossen sich noch im Laufe des Tages Führungen durch das Pflegeheim an, Vesper und Getränke, die an diesem heißen Mittag besonders begehrt waren. Die Preise waren vom Freundeskreis sehr human angesetzt, obwohl der „Überschuß“ direkt in die Kasse für das bereits bestellte „Busle“ ging. Zudem hatte BM Roland Portmann von Seiten der Gemeinde ein Einweihungs-Geschenk gemacht, dass aus großen Kaffeetassen bestand. Diese konnte der Freundeskreis zu Gunsten des Busle für 2 € verkaufen und sind für die Erwerber eine Erinnerung an diesen freudigen Tag.

Es schlossen sich Vorführungen des Volkstanzkreise der DRK Ortsvereine an, Tanz- und Gymnastik-Einlagen der Mädels vom TSV Weissach. Auch der Videofilm, den Her Brennenstuhl im Auftrag der Gemeinde als Dokumentation über die Entstehung des RKS gedreht hat, wurde zweimal mit großem Erfolg vorgeführt.

Die neugestaltete Ortsmitte offenbarte jedem an diesem Nachmittag ihre unbestreitbaren und vorzeigbaren städtebaulichen Reize. Sie hat mit dem Pflegeheim und der Neugestaltung der Raiffeisenstraße eine höchste Qualität erreicht, die sich noch vor ein paar Jahren, niemand in der Form vorstellen konnte.


Hier einige Impressionen der feierlichen Einweihung in unserer Bildergalerie.
geschrieben am 28.07.2004 um 07:02 Uhr.