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Nach Schnee und Eis erwartet die Autofahrer im Land jetzt eine neue Herausforderung:
In den kommenden wärmeren Nächten werden zahlreiche Kröten, Molche und Unken entlang der Grabenstrasse/ Ecke Eichenstrasse und auch über andere Straßen wandern. “Die Tiere legen Strecken von bis zu zwei Kilometern zurück. Bereits als Kaulquappe werden die Jungtiere auf ihr Laichgewässer geprägt. Um sich fortzupflanzen, kehren sie zurück an ihr Geburtsgewässer. Oder besser gesagt, sie versuchen es: Viele Wanderungen enden blutig auf unseren Straßen.”

Direkt vom Autoreifen überrollt zu werden, ist nicht die einzige Gefahr für die wan-dernden Amphibien. “Viele Tiere sterben durch den Strömungsdruck vorbeirasender Autos”. Deshalb die Bitte: Wenn Amphibien auf der Straße unterwegs sind, fahren Sie vorsichtig und langsam. Sie sollten Tempo 30 möglichst nicht überschreiten, um den Druck gering zu halten und die Überlebenschance der wandernden Tiere zu erhöhen.”

Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. Jedes Jahr ist eine Naturschutzgruppe in Weissach aktiv, und tragen die Kröten über die Straße. Erhöhte Vorsicht ist für die Autofahrer ge-boten. Diese ehrenamtliche Arbeit ist auf zahlreiche Helferinnen und Helfer angewiesen.
geschrieben von Carola Micol am 31.03.2006 um 11:20 Uhr.