
Ein volles Haus, bzw. eine sehr große Besucherschar konnte Bürgermeister Roland Portmann, einige Tage nach dem Richtfest, im Rohbau des Otto-Mörike-Stifts zum
„Baustellenfrühschoppen“ begrüßen.
Weil ein Richtfest - wie üblich - überwiegend mit geladenen Gästen ablaufe und nicht jeder Interessierte die Gelegenheit habe, den Bau kennen zu lernen, sei ihm die Idee gekommen, im Rahmen eines „Baustellenfrühschoppens“ allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich über die Einrichtung zu informieren.
Er freute sich, dass sich so viele Flachter und auch Weissacher die Chance nicht entgehen ließen, aus erster Hand über die Einrichtung informiert zu werden.
Zusätzlich zum ausgestellten Modell und zu den gezeigten Plänen, standen die leitenden Mitarbeiter der Samariterstiftung einschließlich Hausleitung, Geschäftsführer Karlfriedrich Blumhardt vom Architekturbüro Schneck aus Leonberg, der Leiter des Ortsbauamtes und Kommbau Geschäftsführer Axel Michael, der Projektsteuerer Wolfgang Gohl, sowie BM Portmann selber für Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Auch der Betreiber der Praxis für Physiotherapie, Antonio La Mela, war in seinen zukünftigen Räumen präsent.
Das Interesse war riesengroß und es wurden jede Menge Fragen gestellt. Einmütige Meinung der meisten Gäste war, dass dieses Haus eine Bereicherung für den Flachter Ortsteil darstelle und zur richtigen Zeit am richtigen Platz stehe. Die ideale Lage am Taleingang und nur wenige Meter zu den Geschäften in der Ortsmitte bzw. beim Marktzentrum Strudelbach, wo auch die Ärzte und die Bushaltestelle seien, biete beste Voraussetzungen für Bewohner und Besucher, dieses Haus mit seinen vielfältigen Einrichtungen ins Gemeindeleben einzubinden.
Auch für die etwas später gekommenen, war allerdings um 15 Uhr der „Baustellen-Frühschoppen“ beendet, da um diese Zeit das Flachter Fleckenfest der HFF begann und BM Roland Portmann diesem Festle keine Konkurrenz-Veranstaltung entgegen setzen wollte. Ganz im Gegenteil hoffte er, dass seine Besucher direkt zum Fleckenfest gehen würden. Kurz vor Schluss erschien noch eine D-Jugend Mannschaft aus dem englischen Cambridge, die zum Fußball-Turnier des TSV angereist war. Die Jugendlichen hatten nach der langen Reise entsprechend riesigen Hunger. Erstaunt sahen die 11 und 12-jährigen Jungen zum erstenmal in ihrem Leben Weißwürste und Brezel und reagierten sehr unterschiedlich auf diese speziell süddeutschen Lebensmittel.
BM Portmann dankte seinen MitarbeiterInnen von Rathaus und Bauhof für ihren samstäglichen Sonder-Einsatz, ohne den diese Bürger-Information nicht möglich gewesen wäre. Der große Zuspruch und Erfolg zeige ihm, dass diese extra Info-Veranstaltung notwendig gewesen sei. Möglicherweise hätte dies bereits bei früheren Bauten durchgeführt werden sollen. Auf jeden Fall ziehe er aber nun auch eine entsprechende Veranstaltung nach dem Richtfest des Festhallen-Neubaus in Erwägung.
geschrieben am 14.07.2004 um 09:39 Uhr.