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Ausstellungseröffnung im Rathaus WeissachEine Ausstellungseröffnung der etwas anderen Art konnte Bürgermeister Portmann am Freitag, den 19. November 2004 im Foyer des Rathauses Weissach eröffnen.

Die Astrid-Lindgreen-Schule in Rutesheim, die fast zur Hälfte auch von Schülerinnen und Schülern aus Weissach und Flacht besucht wird, stellt Kunst und Schulprojekte bis zum 4. Dezember im Rathausfoyer aus.

Die Vernissage am Freitag Nachmittag hatte viele Eltern und Schülerinnen und Schüler angelockt, die mit Begeisterung ihren Teil zur Vernissage beitrugen bzw. die Darbietungen mit Freude betrachteten.

Bevor Bürgermeister Roland Portmann alle Gäste begrüßte wurden die Besucher schon mit einem Lied der Schüler und einem ausdrucksstarken Tanz mehrerer Schülerinnen mit Frau Maisch von der Tanzschule Hagen aus Renningen willkommen geheißen. Bürgermeister Roland Portmann ging in seiner Begrüßung darauf ein, dass die Gemeinde Weissach traditionell ein offenes Ohr und ein offenes Auge für Kultur und Kunst habe. Vielfache Ausstellungen vom Förderkreis Kultur im Herrenhaus oder auch bereits im Rathaus, Ausstellungen in der Raiba und nun eben die Arbeiten von Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgreen-Schule im Rathausfoyer. An diesen Arbeiten sei zu erkennen, dass jeder Mensch eine Begabung habe, die nur gefördert werden müsse. Egal ob malen oder basteln. Jeder Mensch könne kreativ tätig sein. Er dankte vor allem Leitung und Kollegium der Schule für Ihr Engagement für die Kinder und auch speziell für die Ausstellung ebenso wie allen, die zum Gelingen der Vernissage einen Beitrag geleistet hatten.

Die Schulleiterin Frau Moormann erwähnte in ihrer kurzen Ansprache die Begeisterung der Kinder aber auch die Begeisterung der unterstützenden und anleitenden Pädagoginnen und Pädagogen.

Daran schloss sich die Vorstellung des Anti-Blamier-Programms für Schülerinnen an. Mit diesem sollte den Schülerinnen Selbstbewusstsein vermittelt werden. Es folgte eine kurze Präsentation und Vorführung des Selbstbehauptungsprogramms durch Polizeikommissar Werner Hügel, Mitglied einer Kampfkunstschule. Den nächsten Programmpunkt bestritten wieder die Kinder mit ihrem Hauslied „Kommt mit zur Astrid Lindgreen“. Ein im Sommer durchgeführtes Allgäu-Projekt wurde dann den Zuschauern erläutert bevor Frau Gies das an der Schule durchgeführte Patchwork-Projekt erklärt wurde.

Die von den Kindern gestalteten „Basteleien“, es handelt sich wirklich um tolle Kunstwerke, standen unter dem Motto: „Ich bau mir ein Denkmal“. Diese Aktion wurde von Frau Lutz erklärt und vorgestellt.

Unter der Anleitung der Kunsterzieherin Frau Langner stand dann die künstlerische Maltherapie zur Persönlichkeitsstärkung. Diese hat sich in vielen schönen Bildern niedergeschlagen, die in den Fenstern des Rathaus doppelseitig gehängt worden sind. D.h. dass je ein Bild von innen zu betrachten ist und ein anderes Bild auch von außen, wenn das Rathaus geschlossen ist, betrachtet werden kann.

Mit dem Lied. „Die Laternenzeit ist da“ beendeten die Schülerinnen und Schüler dann die Vernissage und im Anschluss daran wurden die Kunstwerke gebührend bewundert von den Besucherinnen und Besuchern und manch angeregte Diskussion schloss sich noch an.


geschrieben am 01.12.2004 um 07:00 Uhr.