Gemeinde Weissach

Partnerschaft mit Marcy l’Etoile

Partnerschaftsurkunde in Marcy l'Etoile unterzeichnet (14.07.1998)
Partnerschaftswochenende in Weissach (02.10.1998)
Partnerschaftsausschuss gegründet (14.12.1998)
Förderrichtlinien (01.03.1999)



Partnerschaftsurkunde in Marcy l’Etoile unterzeichnet

Bürgermeister von Marcy L'Etoile und Weissach mit Urkunden

Am 13./14. Juli fuhr eine Delegation von Gemeinderäten, Vereins- und kirchlichen Vertretern zu unserer Partnergemeinde Marcy l’Etoile bei Lyon um die Partnerschaft unserer beiden Gemeinden nun offiziell zu besiegeln.

Höhepunkt des Besuches war sicherlich die von Allen mit Spannung erwartete Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde, mit der die Verbindung zwischen Weissach und Marcy l’Etolie nun auch schriftlich besiegelt wurde.


Die Reden von Bürgermeister Joël Piegay, Bürgermeister Roland Portmann sowie Michel Lagrange und Laurence El Jabri, beide Mitglieder des Partnerschaftsvereins in Marcy, brachten alle die Herzlichkeit zum Ausdruck, mit der nun der erste “offizielle” Schritt zu einer Partnerschaft gemacht wurde. Die beiden Bürgermeister unserer Gemeinden besiegelten die Partnerschaft durch ihre Unterschriften unter dem Verbrüderungseid, der folgenden Wortlaut enthielt:


“Wir, Joël Piegay und Roland Portmann Bürgermeister von Marcy l’Etoile und von Weissach, die durch freie Wahl unserer Mitbürger gewählten Bürgermeister. In der Gewißheit, den höchsten Bestrebungen und den wahren Bedürfnissen der Bevölkerung, mit der wir in täglicher Beziehung stehen und deren Interessen wir zu wahren haben, zu entsprechen. Im Bewußtsein, daß die westliche Kultur ihre Wiege in unserer aller Gemeinden hatte und daß der Geist der Freiheit zunächst in den “Freimachungsurkunden” geschrieben stand, die sie nach langem Bestreben erlangen konnten.


In Anbetracht der Notwendigkeit, das Werk, der Geschichte in einer erweiterten Welt fortzusetzen, daß aber diese Welt nur wahrhaft menschlich ist, wenn Menschen frei in freien Städten leben können, verpflichten uns am heutigen Tag feierlich:


Die Bürgermeister beim Leisten der Unterschrift

Die ständigen Bande zwischen den Stadtverwaltungen unserer Städte zu bewahren, auf allen Gebieten den Austausch ihrer Einwohner zu unterstützen und durch eine bessere gegenseitige Verständigung das wache Gefühl der europäischen Brüderlichkeit zu fördern, unser Bestreben zu vereinigen, um mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zum Erfolg dieses notwendigen Werkes des Friedens und des Wohlstandes beizutragen zur europäischen Einheit. Marcy l’Etolie den 13. Juli 1998”


Bereits In der öffentlichen Sitzung unseres Gemeinderates am 22. Juni, in der beschlossen wurde mit Marcy eine Partnerschaft einzugehen, überreichte Bürgermeister Portmann seinem französischen Kollegen einen gefüllten Apfelkorb. Er sollte als Symbol dienen und er versprach, bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in Marcy einen Apfelbaum zu pflanzen, der dann schon bald die ersten Partnerschaftsfrüchte tragen solle.


Dieser Apfelbaum wurde am frühen Morgen des 14. Juli in der Hoffnung auf eine blühende Partnerschaft mit vereinten Kräften auf einem Platz neben der Bibliothek eingepflanzt. Er wird, wenn ein neuer Platz neben der Kirche fertiggestellt ist, seinen endgültigen Standort dort finden. Dieser neue Platz soll im nächsten Frühjahr, im Rahmen eines deutsch-französischen Festes auf den Namen “Square de Weissach” getauft werden.


In Weissach fand am 3. Oktober 1998 im Rahmen eines großen Festes die Gegenzeichnung der Urkunden statt.


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Partnerschaft in Weissach besiegelt

Partnerwochenende in der Festhalle in Weissach

Am Wochenende vom 02. – 04. Oktober 1998 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Marcy l’Etoile und Weissach offiziell besiegelt. Mit einem bunten Festprogramm fand in der Fest- halle in Weissach am Tag der Deutschen Einheit ein "Tag der europäischen Ein- heit" statt. Zu Beginn des Programms konnte Bürger- meister Portmann mehr als 250 Besucher in der Festhal- le Weissach begrüßen. Der Andrang war teilweise so groß, daß nur noch Stehplät- ze zur Verfügung standen.


Mit einem bunten Programm, an dem der Gemischte Chor Weissach, die Kinder- gärten, der TSV Weissach, das Balalaika-Ensemble Tschakir, der Gesangverein Concordia, die Schülerinnen und Schüler der Ferdinand-Porsche-Schule, die Mädchengruppe des CVJM Flacht und zum Abschluß die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Flacht teilgenommen und unseren französischen Gästen ihr Können vorgestellt haben, begann der Festtag zur Besiegelung der Städtepartnerschaft. Sowohl Gäste als auch Gastgeber waren von dem darge- botenen Programm begeistert und wir dürfen uns auf diesem Wege nochmals sehr herzlich für die Mitwirkung bei allen Teilnehmern bedanken.


Bürgermeister Portmann und Amtskollege Piegay

An das bunte Programm anschließend fand ein ökumenischer Gottesdienst statt, der von den beiden Posaunenchören von Weissach und Flacht umrahmt wurde. In einer, sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache, vorgetragenen Predigt ging Pfarrer Kollmar von Flacht mit der bekannten Geschichte von KAIN und ABEL als Gleichnis für die anstehende Städtepartner- schaft ein. So, wie damals Kain seinen Bruder Abel erschlagen habe, so seien Deutsche und Franzosen in mehreren Kriegen sich als Feinde auf den Schlachtfeldern gegenübergestanden. Genau wie der Haß zwischen Kain und Abel sei auch der Haß zwischen den Völkern von Deutsch- land und Frankreich gestanden und habe so lange das bestehende Verhältnis vergiftet. Doch durch den Tag, als General de Gaulle und Bundeskanz- ler Adenauer zusammen in Reims einen Gottes- dienst miteinander feierten, sei Vergebung und Versöhnung zwischen den beiden Völkern ent- standen. Deshalb sei der heutige Tag der "Deutschen Einheit" auch ein Gedenktag an den damaligen Tag in Reims. Wir gedenken diesem Tag nicht als Nostalgie, sondern aus Dankbarkeit.


Dankbarkeit – den beiden großen alten Männern gegenüber, die ihr Lebenswerk als Erbe hinterlassen haben.


Dankbarkeit – Gott gegenüber, daß er dieses Lebenswerk sichtbar gesegnet hat.


Dankbarkeit – dafür, daß sich aus Haß und Feindschaft Freundschaft und Liebe entwickeln konnte.


In dem Geist, daß es nie wieder heißen werde :"Das Blut Deines Bruders schreit zu mir aus der Erde!", sondern daß jeder wieder in seinem Herzen sagen möge : "Ja, ich will der Hüter meines Bruders sein." solle die Partnerschaft besiegelt werden.


Bevor man dann zu dem eigentlichen Festakt, der Unterzeichnung der Partner- schaftsurkunden, kam, richtete Bürgermeister Portmann an die Anwesenden eine Rede. Im Anschluß daran richteten Landrat Dr. Reiner Heeb und der Europa-Abgeordnete Rainer Wieland ein Grußwort an die beiden Partnergemein- den Marcy l’Etoile und Weissach.


Landrat Dr. Heeb erklärte, daß die beiden Gemeinden aus dem deutschen Nationalfeiertag einen europäischen Festtag gemacht hätten. Er wünschte bei- den Bürgermeistern, daß diese Partnerschaft wachsen und sich festigen möge. Der Grundstock dafür sei ja nun gelegt.


Rainer Wieland ging auf die kurze Zeitspanne ein, die zwischen den ersten Kontaktaufnahmen und dem heutigen Abend liege. Hier habe sich das Motto im Wappen von Marcy l’Etoile sehr sinnig bewahrheitet. "Il faut vouloir" – "Man muß wollen".


Bürgermeister Joel Piegay zeigte sich überrascht, mit welcher Gastfreundschaft und mit welchem Aufwand er und seine Begleiter an diesem Festwochenende empfangen worden seien. Aus einem kleinen "Familienfest" sei fast ein "Staatsakt" geworden, sagte er mit einem Seitenblick auf die Reihe der Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft.


Die unterzeichneten Urkunden

Nach diesen offiziellen Rede wurden die Partnerschafts- urkunden von Bürgermeister Joel Piegay und Bürgermei- ster Roland Portmann unter- zeichnet. Die Urkunden haben folgen- den Inhalt:






Der Verbrüderungseid


Wir, Joël PIEGAY und Roland PORTMANN


Bürgermeister von Marcy l’Etoile und von Weissach


die durch freie Wahl unserer Mitbürger gewählten Bürgermeister,


in der Gewißheit, den höchsten Bestrebungen und den wahren Bedürfnissen der Bevölkerung, mit der wir in täglicher Beziehung stehen und deren Interessen wir zu wahren haben, zu entsprechen,


im Bewußtsein, daß die westliche Kultur ihre Wiege in unseren alten Gemeinden hatte und daß der Geist der Freiheit zunächst in den "Ablösungsurkunden" geschrieben stand, die sie nach langem Bestreben erlangen konnten,


in Anbetracht der Notwendigkeit, das Werk der Geschichte in einer erweiterten Welt fortzusetzen, welche aber nur dann wahrhaft menschlich ist, wenn Menschen frei in freien Städten leben können,


verpflichten wir uns am heutigen Tage feierlich:


die ständigen Bande zwischen den Verwaltungen unserer Gemeinden zu bewahren, auf allen Gebieten den Austausch ihrer Einwohner zu unterstützen und durch eine bessere gegenseitige Verständigung das wache Gefühl der europäischen Brüderlichkeit zu fördern,


unser Bestreben zu vereinigen, um mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zum Erfolg dieses notwendigen Werkes des Friedens und des Wohlstandes beizutragen,


zur europäischen Einheit.


Weissach, den 3. Oktober 1998 Joël PIEGAY Roland PORTMANN


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Partnerschaftsausschuss Am 14.12.1998 wurde der Partnerschaftsausschuss in Weissach gegründet mit folgenden Vertretern aus der Gemeinde:

  • Roland Portmann - Vorsitzender
  • Volker Kühnemann - 1. Stellvertreter
  • Waldemar Scheck - 2. Stellvertreter
  • Helmut Hörnlen - Bürgerliste
  • Wolfgang Wöhr - FWV
  • Beate Rapp - SPD
  • Doris Schmidt - Welker UL
  • Ingeborg Krause - Müller Vereine
  • Michael Oort - Vereine
  • Wolfgang Pauleit - Schulen
  • Ingrid Lardy-Müller - Schulen
  • Renate Mann - Kirchen
  • Johannes Braun - Kirchen
  • Marianne Wacker - Förderkreis Kultur

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RICHTLINIEN ZUR FÖRDERUNG VON AUSTAUSCHBEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEN GEMEINDEN WEISSACH UND MARCY L’ETOILE VOM 01. MÄRZ 1999


Der Grundgedanke der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den Gemeinden Weissach und Marcy l’Etoile ist, Freundschaften zu pflegen und in verschiedenen Bereichen zusammenzuarbeiten.


Insbesondere Angelegenheiten kultureller, sportlicher, sozialer und wirtschaftlicher Art sollen durch gegenseitige Begegnungen gefördert werden. Um die Städtepartnerschaft mit Leben zu erfüllen, erarbeitet der Partnerschaftsausschuß ein Jahresprogramm. Bei einem Arbeitsgespräch der Gemeindeverwaltungen Weissach und Marcy l’Etoile wird ein gemeinsames Austauschprogramm für das kommende Jahr aufgestellt. Anträge von Weissacher Vereinen, Verbänden, Parteien, Kirchen, Jugendgruppen, Schulen und sonstigen Institutionen auf Aufnahme in das Jahresprogramm und Bezuschussung müssen bis spätestens 31. Oktober der Gemeindeverwaltung vorliegen.


Um Austausche, Kontakte und Besuche zu unterstützen, gewährt die Gemeinde Weissach im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten den im Partnerschaftsprogramm berücksichtigten Vereinen und sonstigen Gruppierungen Zuschüsse entsprechend folgender Richtlinien.


1) Begegnungen zwischen kulturellen und sporttreibenden Vereinen und sonstigen Gruppierungen


    Bei Fahrten von Weissacher Vereinen oder gleichartigen Gruppierungen nach Marcy l’Etoile im Rahmen von kulturellen, sportlichen, sozialen oder wirtschaftlichen Begegnungen gewährt die Gemeinde Weissach einen Zuschuß in Höhe von 50 % der entstehenden Fahrtkosten, maximal 2.500 DM pro Fahrt. Mit dem Besuch in Marcy l’Etoile muß ein öffentlicher Auftritt bzw. eine offizielle Begegnung verbunden sein.


    Begleitpersonen der jeweiligen aktiv Beteiligten erhalten keinen Zuschuß zu den Fahrtkosten.


    Vereine oder sonstige Gruppierungen, die einen Zuschuß erhalten, verpflichten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu einer Gegeneinladung.


    Bei Besuchen in Weissach im Rahmen des Austauschprogrammes veranstaltet die Gemeinde Weissach einen Empfang und übernimmt die Kosten für einen Umtrunk mit kleinem Imbiß. Die einladende Gruppe übernimmt während des Empfanges bei der Bedienung mit.


2) Austausch von Schülergruppen


    Bei Begegnungen Weissacher und Marcy l’Etoileer Schüler in Marcy l’Etoile, die im Rahmen eines Schüleraustausches stattfinden, gewährt die Gemeinde Weissach einen Zuschuß in Höhe von 75% der entstehenden Fahrtkosten, maximal 1.250 € pro Fahrt.


    Beim Besuch der Austauschschüler in Weissach veranstaltet die Gemeinde einen Empfang und übernimmt die Kosten für einen Umtrunk und kleinen Imbiß. Die Buskosten für einen Tagesausflug werden außerdem von der Gemeinde finanziert.


    Die einladende Gruppe übernimmt während des Empfanges bei der Bedienung mit.


3)Fahrten von Jugendgruppen


    Bei Fahrten von Jugendgruppen nach Ziffer 1 (Jugendliche unter 18 Jahren, Schüler und Studenten mit 2 Erwachsenen als Begleitpersonen je Gruppe) nach Marcy l’Etoile im Rahmen von kulturellen, sportlichen oder sozialen Begegnungen gewährt die Gemeinde Weissach einen Zuschuß in Höhe von 75 % der entstehenden Fahrtkosten, maximal 1.250 € pro Fahrt.


4) Ausnahmeregelung


    Die in Ziffer 1, 2 und 3 genannten Höchstbeträge für Zuschüsse können in besonders begründeten Einzelfällen (z.B. große Teilnehmerzahl) vom Bürgermeister bis zu einem Höchstbetrag von 500 € überschritten werden.


5) Teilnahme an offiziellen Veranstaltungen der Gemeinde Weissach in Marcy l’Etoile


    Bei der Teilnahme an offiziellen Veranstaltungen der Gemeinde Weissach in Marcy l’Etoile übernimmt die Gemeinde Weissach die vollen Fahrtkosten.


6)Privatreisen, Privatkontakte


    Privatreisen nach Marcy l’Etoile werden nicht bezuschußt. Bei der Vermittlung von Privatkontakten ist die Gemeinde Weissach behilflich.


7) Fahrtkosten


    Bei den entstehenden Fahrtkosten werden alle Reisemöglichkeiten als zuschußfähig anerkannt. Bei der Berechnung des Kostenersatzes wird jedoch höchstens die 2. Klasse des jeweils gültigen Bahntarifs zugrunde gelegt.


8) Antragstellung


    Die Zuschüsse werden im Rahmen der im jeweiligen Haushaltsplan ausgewiesenen Mittel auf Antrag und Nachweis der Kosten gewährt. Der Antrag muß grundsätzlich bis spätestens 31. Oktober des Vorjahres gestellt und vor Reiseantritt genehmigt werden. Die Anträge werden in der Regel in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt.


9) Verhältnis zu anderen Fördermöglichkeiten


    Die gemeindliche Förderung wird nur gewährt, wenn keine Fördermittel anderer Stellen in Anspruch genommen werden können. Soweit die Förderung durch andere geringer ist als der nach den gemeindlichen Richtlinien mögliche Betrag, erfolgt eine Aufstockung aus den gemeindlichen Mitteln in Höhe des jeweiligen Differenzbetrages.


10) Inkrafttreten


    Diese Richtlinien zur Förderung von Austauschbegegnungen zwischen den Gemeinden Weissach und Marcy l’Etoile treten zum 1. April 1999 in Kraft.

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Neue Gemeinderäte in unserer Partnergemeinde MARCY l‘ETOILE


Am Sonntag, 11. März 2001, fanden in ganz Frankreich Kommunahlwahlen statt. So natürlich auch in unserer Partnergemeinde Marcy l'Etoile. Während in vielen Orten des Landes zwei oder mehrere Listen zur Wahl angetreten waren, war es in Marcy l'Etoile nur die Liste um den bisherigen Bürgermeister Joël Piegay.


Diese Liste enthielt 23 Namen (so viel Personen umfasst der neue Gemeinderat). Bei dieser Wahl ist es möglich, Personen zu streichen und noch andere Personen hinzuzufügen. Bei Wahlen, an denen mehrere Listen gegeneinander antreten, ist es ein relativ komplizierter Modus, die Personen, die in den Gemeinderat einziehen, festzustellen.


Dies war in Marcy l'Etoile nun erheblich einfacher, da nur eine Liste zur Wahl angetreten war und alle, die im ersten Wahlgang über 50 % der Stimmen erhalten hatten, dann in den Gemeinderat einziehen können. Dies ist allen 23 Kandidaten, die auf der Liste "Gut Leben in Marcy l'Etoile" standen, geglückt, so dass hier kein zweiter Wahlgang erforderlich war, wie in vielen anderen Kommunen geschehen.


Aufgrund der Listenbesetzung war von vorneherein klar, dass aus dem alten Gemeinderat nur noch zwölf Gemeinderäte wieder in den neuen Gemeinderat gewählt wurden, und es somit die Möglichkeit gab, elf neue Kandidaten und Kandidatinnen in den Gemeinderat zu wählen. Hierbei konnte beobachtet werden, dass auch Kandidaten im Wahl-Prospekt damit für sich warben, Mitglied im dortigen Partnerschaftskomitee zu sein. Insgesamt ist festzustellen, dass von den neuen Gemeinderätinnen einige dabei sind, die gut oder auch sehr gut Deutsch sprechen. Eine von diesen weiblichen Neulingen auf der Liste konnte sogar Stimmenkönigin werden und freut sich sehr, nun mal wieder engeren Kontakt nach Deutschland zu bekommen, einem Land, in dem sie bereits mehrere Jahre lang gelebt und auch gearbeitet hat.


Am Freitag, 16. März 2001, fand die konstituierende Sitzung statt, auf der Joël Piegay wieder zum Bürgermeister gewählt wurde. Die nun beginnende Legislaturperiode dauert sechs Jahre.


Die gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte:


Blandine Billaux Marie Agnès Bourdier Denise Brunet





















Sabine Bussiere Bruno Chevaleraud Chantal Colin





















Francoise DauphinGutierrez Maurice Delorme Chantal Dorveaux





















Jean-Pierre Forge Marie-Hélène Gastebois Yves Jasserand




















Alain Joly Michel Lagrange Roger Lepin




















Corinne Le Roux Joel Piegay Francois Pinault





















Sylvie Quemin Philippe Raquin Carole Ringaud




















Luc Seguin Jean Serviere





















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