Gemeinde Weissach

Jahresrückblick 2004 September bis Dezember

September

  • Die Solaranlage auf dem Dach des Otto-Mörike-Stifts in Flacht Seit September 2004 ist die Fotovoltaikanlage auf dem Gebäude B des Otto-Mörike-Stiftes in Betrieb. Die Anlage mit einer Anlagegröße von 21.694kWp aus 130 Modulen mit ca. 180 qm Fläche liefert Öko-Strom ins Netz der EnBW. Der jährliche Energieertrag beträgt ca. 21.000KWh, wobei die CO2-Einsparung ca. 14,7 Tonnen beträgt. Vor Fertigstellung des Pflegeheims im Ortsteil Flacht kann bereits die Sonnenenergie auf dem Dach des Gebäudes in dem die betreuten Wohnungen untergebracht sind, genutzt werden. Mit der Inbetriebnahme festigt Weissach seinen guten bundesweiten Platz im Bereich.

  • Das Abschlussfest des Sommerferienprogramms 2004 10. September 2004 - ganz Baden-Württemberg trauert um die zu Ende gehenden Sommerferien. Das ganze Baden-Württemberg? Nein! Ein kleines schwäbisches Dorf hört nicht auf Widerstand gegen die aufziehende Trostlosigkeit zu leisten. Denn auch dieses Jahr fand - entsprechend der langjährigen Tradition - wieder am letzten Freitag der Sommerferien das kunterbunte Abschlussfest des Sommerferienprogramms bei der Vorbergblickhütte statt. Beim Kinderschminken stand heuer ein ganzes Team von Schminkern, Maskenbildnern und Visagisten zur Verfügung. Einige der Kids ließen es sich nicht nehmen, unserer Schminktruppe selbst zu schminken. Die Idee des Kinderschminkens wurde durch unsere jungen Besucher also kurzer Hand etwas uminterpretiert. Die Ballonmodellierkünstlerin Frau Pagalan zeigte unseren Kindern was man alles aus Modellierballons machen kann. Sie zauberte aus Ballons Pferde, Hütte, Schwerter und arbeitete geduldig jeden noch so ausgefallenen Kinderauftrag ab. Und selbst der Jugendreferent wurde mit einem maßgeschneiderten Luftballonhandy ausgestattet. Der Weissacher Künstler Steffen Ost gestaltete gemeinsam mit Kindern ein Patchwork-Kunstwerk. Zuerst pinselten die jungen Künstler ihre Leinwände in knallig bunten Farben, danach wurden die Einzelbilder zu einem gemeinsamen Großbild zusammengeschraubt. Soviel innovative Kunst begeisterte auch unseren Bürgermeister Portmann. Die kulinarische Versorgung war schwäbisch-bodenständig – Rote und Schweinehals vom Grill, Limo für die Kids und die größeren Kinder durften ihr Viertele schlotzen. So endeten die Sommerferien für Weissach in bunter, familiärer Atmosphäre. Abschließend ein ganz herzliches Dankeschön an Ehrenamtliche für ihren Einsatz, der zum Gelingen unseres Festes beigetragen hat.

  • Am 11. September strömten viele Besucher auf den Weissacher Marktplatz und besuchten den Flohmarkt des Förderkreis Kultur und ließen sich von den Köstlichkeiten des „offenen Backhauses“ verwöhnen.

  • Am 12.09.2004 bewirtete der Gesangsverein Concordia Flacht beim „Feschdle rond oms Sängerheim“ die Besucher und sorgte für beste Unterhaltung.

  • Bürgermeister Roland Portmann dankt den Ehrenamtlichen Am Freitag, 17.09.2004 war es wieder so weit. Bürgermeister Roland Portmann hatte zum 4. Ehrenamtlichenfestle der Gemeinde geladen und konnte wieder viele für unsere heimischen Vereine oder Institutionen ehrenamtlich Tätige begrüßen. Fazit dieses Ehrenamtlichenfestles war, dass sich die Vereine untereinander fachlich austauschen konnten und dass man sich sicherlich auch menschlich nähergekommen war. Dies sei neben dem Dank an einige ehrenamtlich Tätige, so Bürgermeister Roland Portmann in seinen Eröffnungsworten, auch der Hauptzweck dieses „Ehrenamtlichenfestles“. Solange es der Gemeinde möglich sei, werde man dies beibehalten, um zumindest einen gewissen Dank für die Leistungen der Vereine und Institutionen für unsere Gemeinde zum Ausdruck bringen zu können.

  • Die Agenda-Gruppe Umwelt hat eine Wasser-Fibel für die Gemeinde Weissach und Flacht erstellt. Diese Broschüre soll mit dazu beitragen, dass Wasser und Abwasser sorgsam genutzt, so wenig als möglich belastet, und dass auf keinen Fall wassergefährdende Stoffe eingeleitet werden. In der von der Gruppe erstellten Fibel wird unser wichtigstes Lebensmittel Wasser nach allen Kriterien erklärt und verständlich dargelegt. Gleichzeitig wird die sehr wichtige Bedeutung des Wassers für das intakte Zusammenwirken in unserem Ökosystem aufgezeigt. Im September 2004 wurde diese Wasserfibel an alle Haushalte in der Gemeinde verteilt.

  • Im September 2004 unterschrieb Bürgermeister Roland Portmann beim Notar Müller in Weissach den Kaufvertrag für das gesamte Areal der ehemaligen Baufirma Fink und Seutter. Der Gemeinderat hatte Bürgermeister Portmann, aufgrund seines Vorschlags, beauftragt, Verhandlungen mit den Eigentümern aufzunehmen, um das Gelände in das Eigentum der Gemeinde zu bringen. Nun konnten die Verhandlungen nach mehreren Gesprächsrunden erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Für Bürgermeister Portmann war der Kauf des Geländes momentan in erster Linie auch eine Bestandsicherung für die dort oben eingemieteten und erfolgreichen Weissacher Betriebe, bevor womöglich ein fremder Investor gekommen wäre und dort oben vielleicht andere Vorstellungen gehabt hätte. Die bestehenden Mietverträge werden nun alle entsprechend verlängert, damit die Firmen Sicherheit haben. Auch solche Maßnahmen sind aktive Förderung des heimischen Gewerbes. Notar Müller und Bürgermeister Roland Portmann bei der Vertragsunterzeichnung

  • Die Altenpflegeheime erhalten ein Transportmobil. Große Freude herrschte, als am Donnerstag, den 23. September Bürgermeister Roland Portmann das neue Transportmobil für die Pflegeheime in Empfang nehmen konnte. In Gegenwart des Heimleiters Daniel Hahn und Vorstandsmitgliedern des Freundeskreises Altenpflegeheime, Frau Rapp, Frau Wenninger und Herrn Fröhlich, konnte Bürgermeister Portmann das Mobil seiner Bestimmung, einem behindertengerechten Transport der Bewohner der Altenpflegeheime übergeben.

  • Die neuen Ortschaftsräte Jürgen Herrmann, Hans Holzäpfel, Edmund Bernt und Ortsvorsteher Bernd Feyler Am 21. September kam der Ortschaftsrat zu seiner konstitutionierenden Sitzung zusammen. Ortsvorsteher Feyler verpflichtete die Mitglieder des neuen Ortschaftsrates per Handschlag auf ihr Amt. Der Ortschaftsrat wählte die Vertreter des Ortsvorstehers und bestätigte den Ortsvorsteher in seinem Amt.










  • Am 27. September traf sich der Gemeinderat zu seiner konstitutionierenden Sitzung. Bürgermeister Portmann verpflichtete die Mitglieder des neuen Gemeinderates per Handschlag auf ihr Amt. Der Gemeinderat wählte die Vertreter des Bürgermeisters und den Ortsvorsteher mit seinen Stellvertretern. Der Gemeinderat fasste zudem Beschluss über die Besetzung der Ausschüsse. Die Mitglieder des neuen und des alten Gemeinderates mit den Dienststellenleitern der Verwaltung




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Oktober

  • Am 02. Oktober feierte der TSV Flacht sein 3. Oktoberfest in der Flachter Festhalle.

  • Vom 02. – 03. Oktober kamen Freunde und Bekannte aus der Partnerstadt Marcy L´Etoile und statteten Weissach einen offiziellen Besuch ab. Im Programm stand auch eine Ausstellung von Künstlern aus Weissach und Marcy L´Etoile im Herrenhaus. Jugendliche aus Weissach und Marcy LÉtoile So fand auch in der Weissacher Sporthalle das erste deutsch-französische Jugendtreffen statt. Zwar hatten die Teilnehmer das Kindesalter schon längst hinter sich, jedoch war das Jugendtreffen an sich ein Kind der Partnerschaft zwischen Marcy l’Etoile und Weissach. In sechs Jahren wurde aus der Partnerschaft eine Freundschaft und nun stand endlich auch ein Jugendaustausch an. Hierfür legte sich das fünfzehnköpfige Team aus Aktiven des Partnerschaftsvereins, des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit und die Gemeindeverwaltung gemeinsam kräftig ins Zeug. Zur ersten Stärkung erhielten unsere 45 Gäste am Freitagabend – entsprechend unserer Region - eine Maultaschensuppe. Wobei die Bezeichnung „schwäbische Ravioli“ sicherlich zum Schmunzeln einlädt. Danach ging es zum Nachtgeländespiel. Das wildverkleidete Leiterteam gestaltete einen lustig-schaurigen Gruselparcours mit Erschreckungsgarantie. Nach dem wir all unsere Gäste durch den Wald geschickt hatten, war das erste Eis gebrochen. Doch wer jetzt an schlafen dachte, wurde eines Bessern belehrt. Beim Basket-Hand-Fußball-Mix zeigte sich deutlich, dass Sport einfach jenseits von Sprachbarrieren verbindet. Nach einer recht kurzen Nacht und einem stärkenden Frühstück ging es dann gemeinsam ins Spaßbad Aquatoll. Nach etlichen Rutschfahrten durch den Wildwasserkanal kehrte die gesamte Mannschaft leicht angeschrammt und müde nach Weissach zurück. Nach Saitenwürschtle und Kartoffelsalat endete der Abend bei Musik und Tanz. Das Freundschaftsspiel (im Handball-Fußball-Mix) forderte die Teilnehmer des Jugendtreffens am Sonntagmorgen noch einmal richtig. Unter der fachmännischen Beobachtung des deutsch-französischen Bürgermeisterteams - Joël Piegay und Roland Portmann – zeigten beide Mannschaften eine bemerkenswerte Höchstleistung. Ob hier auch Planungen für die WM 2006 eingeleitet wurden ist nicht bekannt. Zum Schluss gab es gemeinsam mit der Erwachsenengruppe aus Marcy l’Etoile ein Abschlussessen im Weissacher Kleintierzüchterheim.

  • Sechs Wochen wurde in der Kinderkunstwerkstatt während der Sommerferien 2004 gewerkelt, gefeilt und gepinselt – oder einfach gesagt - Kunst produziert. Und wie bei den richtigen Profikünstler stand auch bei der KKW am Ende das Ausstellen der eigenen Kunstwerke an. Um den jungen Künstlern Ihre verdiente Annerkennung zu geben, organisierte der Weissacher Künstler Steffen Ost gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der Jugendarbeit und dem Jugendreferat für alle Nachwuchskünstler eine elegante Finissage.

  • Bürgermeister Roland Portmann, Ilona Haindl und Ortsvorsteher Bernd Feyler begrüßen die erste Kundin in der provisorischen Ortsverwaltung Ab dem 04. Oktober 2004 ist die Ortsverwaltung Flacht in den neuen Räumen in der Weissacher Straße 2 zu finden. Das alte Flachter Rathaus erfährt in den nächsten 12 Monaten eine grundlegende Sanierung, so dass es zukünftig möglich sein wird das ortsprägende Gebäude auch für Veranstaltungen von Vereinen oder für Sitzungen des Ortschaftsrates zu verwenden. Wegen der umfassenden Baumaßnahem muss die Ortsverwaltung für diesen Zeitraum den Bauarbeiten weichen und bezieht im Schleckergebäude Weissacher Straße 2 neben dem Blumenlädle Quartier. Bürgermeister Portmann und Ortsvorsteher Feyler begrüßten gemeinsam mit Frau Haindl die erste Kundin in den neuen Räumen.

  • Um unser wertvolles Gut „Grundwasser“ zu schützen, müssen alle Abwasserleitungen im Abstand von 10 bzw. 15 Jahren geprüft und gegebenenfalls saniert werden. Die Gemeinde Weissach ist natürlich auch bei Belangen des Umweltschutzes weit voraus und hat als eine der ersten Gemeinden in Baden-Württemberg schon Anfang der 90er Jahre alle Kanäle überprüft und damals sämtliche Schäden der wesentlichen Schadensklassen beseitigt. Gemäß der Eigenkontrollverordnung des Ministeriums für Umwelt und Verkehr ist es jetzt wieder an der Zeit, die Kanalisation zu prüfen, ob sie den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht. In Weissach belaufen sich die öffentlichen Abwasserleitungen auf insgesamt ca. 53 km. Im Oktober konnte die vom Gemeinderat beauftragte Firma mit der Kamerabefahrung beginnen.

  • Der goldene Oktober hatte für die Jugendlichen aus Weissach und Flacht dieses Jahr seinen Namen wirklich verdient. Zugegeben die Schlüssel, die Bürgermeister Roland Portmann am 30. Oktober dem Jugendreferent überreichte, waren nicht aus Gold – aber sie waren und sind für die Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde Gold wert! Der Jugendtreff in der Grabenstraße wurde anderthalb Jahre nach seiner Eröffnung bereits deutlich zu klein, und eine schnellen und pragmatischen Lösung war somit notwendig. So bekam der Weissacher Jugendtreff in der Alten Strickfabrik ein vorläufiges „Winterquartier“.


    Hier kann sich die Jugendarbeit nun weiterentwickeln, bis für das Gebäude ein endgültiges Nutzungskonzept für die Jugend- und Vereinsarbeit steht. Nach der offiziellen Schlüsselübergabe zeigte unser Schultheiß durch einen Sieg am Kicker, dass er durchaus noch jugendtreff-kompatibel ist. Außergewöhnlich ist die Leistung der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die seit der Schlüsselübergabe einen wahren Renovierungssprint hingelegt haben. Parallel zur Renovierung fand in den neuen Jugendräumen ein Videoprojekt statt. Joachim Betz, der Dozent an der Ludwigsburger Hochschule für Pädagogik ist, produzierte mit Studenten und Jugendlichen aus Weissach gemeinsam eine Filmdokumentation über die Entstehung des neuen Weissacher Jugendtreffs.

  • Im Jahr 2001 hat der Gemeinderat ein Beleuchtungskonzept beschlossen, bei dem unsere gesamte Straßenbeleuchtung auf die energiesparende Technik mittels Natriumdampflampen (NAV) umgestellt werden soll. Im Vergleich zu den alten Quecksilberdampflampen haben die NAV-Leuchtmittel eine höhere Lichtausbeute und eine längere Lebensdauer. Die NAV-Lampen verbrauchen weniger Energie, da das Lichtspektrum auf eine kleinere Bandbreite im Gelb- und Rotbereich reduziert ist. Somit wird auch die Gefährdung von nachtaktiven Lebewesen deutlich vermindert. Außerdem lässt die Leuchtkraft über die Jahre kaum nach. Eine gleichmäßige Ausleuchtung ist in den neuesten DIN-Normen genauso gefordert wie ein Vermeiden von Dunkelzonen oder Blendung. Durch die energiesparende NAV-Technik, in Kombination mit einer schon vorbereiteten Leistungsdrosselung während der späten Nachtstunden, kann laut Gutachten eines Ingenieurbüros einige tausend Euro Stromkosten pro Jahr eingespart werden. Dies bedeutet gleichzeitig eine Reduktion des CO2- Ausstoßes um einige Tonnen jedes Jahr, was unsere Umwelt entlastet. Das früher praktizierte Abschalten einzelner Masten während der späten Nachtstunden sollte allerdings unterlassen werden, um gefährliche Dunkelzonen zu vermeiden. Inzwischen ist schon ein Großteil der Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Energieversorgungsunternehmen umgesetzt. Die Straßenzüge, Fußwege und andere Bereiche, die bisher schon auf die moderne Leuchtentechnik umgestellt wurden, sind in den Plänen dunkel dargestellt. Durch die Auswahl einer ausgefeilten Spiegeloptik, die eine weitreichendere und relativ gleichmäßige Ausleuchtung ermöglicht, konnten an verschiedenen Stellen auch einzelne Masten entfernt werden. Somit kann noch mehr Energie eingespart werden, und zwar ohne Einschränkungen bei der Helligkeit im Straßen- und Gehwegbereich.

  • In der Gemeinderatsitzung am 27.10.2004 verpflichtet Bürgermeister Portmann zu Beginn Herr Karl Schäfer auf sein Amt als Gemeinderat. Der Gemeinderat nimmt im weiteren Verlauf der Sitzung die Einteilung der Wahlbezirke und die Benennung der Wahllokale für die Bürgermeisterwahl am 05.12.2005 zustimmend zur Kenntnis und wählt den Gemeindewahlausschuss. Bezüglich der Entschädigung der Wahlhelfer wird festgelegt, dass die Bestimmungen der Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit Anwendung findet. Der Gemeinderat fasst einstimmig den Beschluss 2 Termine für die Vorstellung der Bewerber um das Amt des Bürgermeisters festzulegen. Der Gemeindewahlausschuss wird ermächtigt, die weiteren Modalitäten festzulegen. Der Leiter des Polizeireviers Leonberg Herr Feigl erläutert die Kriminalitätsstatistik 2003. Er bescheinigt dem Gremium, dass Weissach insgesamt einer geringen bis mittleren Kriminalitätsbelastung ausgesetzt sei. Im Jahr 2002 konnte man für Weissach ein historisches Tief vermelden, dies sei 2003 leider nicht mehr der Fall. Die Fallzahlen sei um ca 115 % gestiegen, jedoch konnte keine Schwerkriminalität festgestellt werden oder besondere örtliche Schwerpunkte ausmachen werden. Die Polizeiarbeit setzte sich weiterhin Schwerpunkte in der präventiven Jugend- und Kinderarbeit und der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen. Die Aussichten auf das erste Halbjahr 2004 seien bisher ebenfalls nicht erfreulich. Gemäß des Beschlusses des Gemeinderates erhält die neue Festhalle den Namen Strudelbach-Halle. Der Gemeinderat beschließt, sich an den Kosten, die im Rahmen der Einführung der Ganztagesschule in Rutesheim entstehen, gemäß der von Rutesheim errechneten %-Aufteilung, die auf den Werten der Vereinbarung zum Neubau des Gymnasiums basiert, zu beteiligen. Die Sitzordnung der Gemeinderäte im Gemeinderat bleibt in alphabetischer Reihenfolge. Die Hauptsatzung, die Satzung über die Ehrenamtliche Entschädigung und die Geschäftsordnung wird gemäß dem Vorschlag der Verwaltung geändert. Die Gemeinde verpflichtet sich dem Heimatverein für den Betrieb des Heimatmuseums einem jährlichen Zuschuss für Personalkosten und der Betriebskosten für einen Zeitraum von zunächst 5 Jahren zu gewähren.

  • Seit Anfang Oktober gibt es Berichte über geheimnisvolle Rotationsscheiben auf Spielplätzen, die unsere Sichtweisen verändern könnten! Tatsächlich existiert auf dem Spielplatz am Sportgelände in Flacht eine Spiralscheibe, mit der man eine optische Täuschung auslösen kann. Dreht man diese Scheibe im Uhrzeigersinn, so bildet sich ein tiefer werdender Trichter. Dreht man sie entgegengesetzt, so schein sich die Spirale immer mehr zu erweitern. Wenn Sie die langsam drehende Scheibe im Mittelpunkt ca. eine Minute lang fixieren und danach Ihren Blick von ihr abwenden, so scheint sich die gesamte Umgebung wie in einer Art Zeitraffer, wie z.B. bei einer Zugfahrt, zu erweitern bzw. zu verengen. Ähnlichen Effekt hat die Schar von sichelartigen Bögen mit unterschiedlichen Durchmessern. Dieses Spielgerät steht auf dem Spielplatz an der Raiffeisenstraße. Wenn man diese Scheibe dreht, entwickelt sich ein dreidimensionales Gebilde. Unser Gehirn lässt uns einen tiefen Trichter sehen. Der räumliche Eindruck dieses durch Rotation entstehenden Gebildes ändert sich nicht einmal dann, wenn wir durch Hin- und Herbewegen den Blickwinkel auf die Scheibe ändern.

  • Da bei der Sicherheitsprüfung auf dem Spielplatz am Sportzentrum in Flacht mehrere Holzspielgeräte abgebaut werden mussten, wurde die neue Ausstattung dieses Platzes überplant und den aktuellen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen in Bezug auf Bewegung und Herausforderung angepasst. Neue Kombispielgeräte aus Metall mit schräg rotierenden Elementen und Kletterbereichen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden sorgen für Stabilität und sollen eine mehrfache Lebensdauer erreichen. Bürgermeister Portmann begrüßt am 26. Oktober 2004 die trotz nasser Witterung erschienenen Gäste und erläutert die einzelnen Spielgeräte und die neuen Möglichkeiten, viel Spaß zu haben und neue Erfahrungen zu machen. Auch der Sandkasten wurde vergrößert und mit Kunststoff-Palisaden eingefasst, auf denen man sitzen und spielen kann. Ein Sandbagger gestaltet diesen Kreativbereich für die Kleinsten noch interessanter. Aber auch die „alten“ Spielgeräte, wie z.B. die viergeteilte Karussellscheibe, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Natürlich dürfen Schaukel, Rutschbahn und Wippen auf keinem Spielplatz fehlen. Die Schüler/innen der Grundschule Flacht mit Gitarrenbegleitung durch ihren Rektor, Herr Holzwarth, und die Kinder des Kindergartens Brunnenstraße umrahmen diese Feierstunde mit Liedern und Tanz. Mit „it`s so easy to say hallo“ werden die neu gestaltete Anlage und alle Interessenten begrüßt. Beim Flummi-Tanz, der die Beweglichkeit der Kleinen untermalt, heißt es „Hände hoch“, hier natürlich als Ausdruck unbändiger Freude. Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es Butterbrezeln und verschiedene Säfte. Als der Regen nachließ, stürmten die geduldig ausharrenden Kinder auf das Gelände und nahmen ihre Spielgeräte wieder in Besitz.

  • Fast zu einem großen Volksfest geriet das Richtfest für die neue Festhalle, die Strudelbachhalle, am 29. Oktober 2004. Unzählige Gäste waren gekommen, um sich dieses Fest nicht entgehen zu lassen. Und sie hatten recht gehabt. Denn wer nicht dabei war, hat etwas verpasst. Die vier Festredner des Richtfestes, BM Roland Portmann, LR Bernhard Maier, Architekt P.W. Schmidt und der Vorstand für Entwicklung und Forschung der Porsche AG, Wolfgang Dürheimer, lobten Standort und Architektur der neuen Halle, sowie die großen und wichtigen Investitionen, die zuallererst der heimischen Wirtschaft zu Gute gekommen sind. Danach richtete die Sprecherin der örtlichen Vereine, Frau Ingeborg Krause-Müller ihre Grußworte an die Festgäste, in denen sie die Vorfreude der Vereine auf die neue Halle bekräftigte. Auch sie brachte zum Ausdruck, dass die neue Strudelbach-Halle auf Dauer die beiden Ortsteile einander näher bringe möge. Anschließend folgte der ökumenische Segen für das Gebäude. In Anwesenheit der Pfarrer Matthias Gerlach und Jörg Hammer wurde dieser vollzogen von Pfarrer Edgar Kollmar und Barbara Bartholomäi, die Pater Wehrle vertrat. Zum Abschluss sprach Zimmermann Mautner von der Zimmerei Link den Richtspruch. Somit war das eigentliche Richtfest erfolgreich abgeschlossen und es konnte zur gemütlichen Feier übergegangen werden. Ochs vom Spieß, wie bei der Einweihung des Marcy-l’Ètoile-Platzes und verschiedene leckere Getränke sorgten dafür, dass die fröhliche Feier noch lange weiterging und allen in bester Erinnerung verbleibt. Erst nach 20 Uhr war das Fest auch für die geübten „Hocker“ zu Ende. Nach einhelliger Meinung ein gelungenes Richtfest, was auf viele weitere gelungene Feste in der fertigen Halle hoffen lässt.

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November

  • Aufgrund des Feiertags am 01.11.2004 musste die traditionelle Weissacher Kirbe auf Dienstag, den 02.11.2004 verschoben werden. An der Weissacher Kirbe war auch in diesem Jahr viel geboten. In vielen Kellern und Vereins- sowie Gasträumen konnte man Freunde und Bekannte treffen oder auf dem Marktplatz über dem Kirbemarkt wandern. Der Kirbejahrgang feierte seine traditionelle Kirbefeier in der Weissacher Festhalle.

  • Das Kernland des Strohgäus samt Landrat Dr. Rainer Haas und Vertretern der WEG hatte sich 16. November 2004 am Bahnhof Schwieberdingen zu einem symbolischen Akt versammelt: Sie unterzeichneten drei Verträge, die die Zukunft der Strohgäubahn sichern. Mit den Namen der Bürgermeister von Korntal-Münchingen, Schwieberdingen, Hemmingen, Ditzingen und Weissach mit der Unterschrift des Landrats und eines Geschäftsführers der Württembergischen Eisenbahngesellschaft (WEG) unter dem Investitions-, dem Verkehrs- und dem Infrastrukturvertrag ist festgeschrieben worden: Die von der WEG betriebene Strohgäubahn wird bis Ende 2006 zwischen Weissach und Korntal-Münchingen weiterfahren. Darüber hinaus ist es für Landrat Dr. Rainer Haas und die anderen Beteiligten das „große Ziel“, die Bahn an die Stuttgarter Stadtbahn anzubinden, wenn es irgendwie finanzierbar ist. Mit einem launigen Rückblick auf 1906, als die Strohgäubahn ihren „Dienst“ aufnahm, zeigte Schwieberdingens Bürgermeister Gerd Spiegel, dass es schon damals „Gezänke“ gegeben habe. Und 23 Jahre später zeigten sich Parallelen zur aktuellen Debatte: Der Strohgäuverkehrsverbund forderte dichtere Takte, die Durchfahrt bis Feuerbach und die Elektrifizierung. Damit die Probleme in zehn Jahren nicht immer noch die gleichen sind, ist im Investitionsvertrag fixiert, dass Kreis, Kommunen und WEG bis 2006 fast zehn Millionen Euro in die Strecke investieren. Davon entfallen 2,9 Millionen Euro auf Kreis und Kommunen, wobei der Kreis ein Drittel trägt. Der Kreis hat zudem eine Million Euro zugesagt. Auch vom Land gibt es Geld. Die jetzt unterschriebenen Verträge gelten bis 2006. Dann wird entschieden wer 2007 die Trägerschaft für die Bahn übernimmt und wie das Betriebskonzept aussehen soll.

  • Nachdem sich die Klagen und Beschwerden der Trauergemeinde in der Aussegnungshalle Flacht gehäuft haben, dass der Klang der dortigen Orgel nicht mehr in Ordnung sei, hat die Verwaltung auf Vorschlag von Pfarrer Kollmar zusammen mit dem Orgelspieler, Herrn Alfred Ankele, verschiedene Angebote für eine Ersatzbeschaffung eingeholt. Diese Angebote wurden im Finanz- und Verwaltungsausschuss des Gemeinderat beraten und einstimmig beschlossen, eine neue Orgel zu beschaffen. Die neue Orgel wurde im November von der örtlichen Firma ten Holder angeliefert und installiert. Eine anschließende Hörprobe bewies den gravierenden Unterschied des Klanges der alten zur neuen Orgel.

  • Am 06. November fand in der Weissacher Festhalle der Blumenschmuckabschlussabend statt. Den Preisträgern konnte ein Blumenpräsent überreicht werden, als kleine Anerkennung dafür, dass sie ihren Vorgarten mit viel Liebe und Mühe pflegen und hegen. Schöne und gepflegte Gärten sind entscheidend für eine schönes Ortsbild und prägen den Gesamteindruck unserer Gemeinde.

  • Anlässlich der Ortschaftsratssitzung vom 09. November konnte Ortsvorsteher Feyler gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden des DRK Flacht, Herrn Jörg Männer die Blutspenderehrung vornehmen. Für 50maliges Blutspenden: Dr. Martin Jäckle, für 25maliges Blutspenden: Eva Eberhardt, Ralf Hermann, Ruprecht Horn, Elisabeth Reck, Armin Thiel, für 10maliges Blutspenden: Maren Huttner, Heike Kuznik, Thomas Strauß. Der Ortschaftsrat diskutiert den Antrag der Flachter Jägerschaft betreffend einer Sanierung des Feuchtbiotops im Gewann Espenschlag. Aus den Reihen des Ortschaftsrates wird gefordert, zudem vorhandenen Angebot noch ein zweites Angebot eines ortsansässigen Landschaftsgärtner eingeholt sollte. Der Ortschaftsrat stimmte unter dieser Bedingung dem Antrag einstimmig zu. Die Flachter Blutspender

  • Richtfest der Ratsstuben Am 12. November konnte Richtfest für das Restaurant „Ratsstuben“ in der Bahnhofstraße 1 gefeiert werden. Handwerker, Nachbarn, Gemeinderäte u.a. waren gekommen, um das Ereignis mitzuerleben. Bei winterlicher Witterung machten es die Redner kurz und präzise, damit alle schnell ins Warme kamen. Bürgermeister Roland Portmann begrüßte die Gäste, unter Ihnen als Ehrengäste den Stellvertreter von Landrat Bernhard Maier, den 1. Landesbeamten Wolf Eisenmann. Zimmermann Thorsten Lautenschlager sprach den Richtspruch für das Gebäude. Er wünschte den Ratsstuben, Pächter und Gästen viel Erfolg. Die Gäste folgten nach den Reden der Einladung von Bürgermeister Portmann in die Begegnungsstätte. Hier hatte Pächter und Chefkoch Holger Grondziel eine Kostprobe seines Könnens vorbereitet, mit der er alle begeisterte und die Vorfreude auf die Eröffnung steigerte.

  • In herbstlicher Stimmung feierte die Freiwillige Feuerwehr Flacht am 12. – 13. November ihr Weinfest in der Flachter Festhalle.

  • Viel mehr Gäste als erwartet, konnte Bürgermeister Roland Portmann am 20. November beim Baustellenfrühschoppen begrüßen. Analog zum Otto-Mörike-Stift, bei dem auch einige Zeit nach dem Richtfest ein Baustellenfrühschoppen veranstaltet worden war, hatte BM Portmann auch jetzt wieder auf die Baustelle eingeladen. Allen, die am Richtfest nicht teilnehmen konnten, war somit Gelegenheit gegeben, doch noch einen Blick in den Rohbau werfen zu können. Die Architekten boten Führungen an und viele Fragen konnten geklärt werden. Aus den Einsendungen des Namensvorschlags „Strudelbachhalle“ wurde mittags der Sieger ausgelost. Als junge „Glücksfee“ fungierte Annalena Maxa. Sie zog Werner Joël aus der Rutesheimer Straße als Gewinner aus dem gut gefüllten Lostopf. Herr Joël, Deutscher Meister im Behindertenkegeln, gewann eine freie Benutzung der Vorbergblickhütte, worüber er sich sehr freute. Bei kalter Witterung waren die Angebote heiße Erbsensuppe, sowie heißer Kinderpunsch und Glühwein, die von den fleißigen Helferinnen und Helfern ausgegeben wurden, die passenden Begleiter für die angeregten Gespräche der interessierten Besucher. Die strahlende Sonne vermittelte einen richtig herrlichen Eindruck von hellen, luftigen Veranstaltungsräumen, auf die sich jeder bereits jetzt freuen kann. Nach drei Seiten blicken Besucherinnen und Besucher in die grüne Umgebung.

  • Vom 14.11. – 21.11.2004 organisierte die evangelische Kirchengemeinde die Weissacher Tage mit vielen hochkarätigen Vorträgen.

  • vl. Udo Graßmayer, Reinhard Riesch, Roland Portmann und der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses Volker Kühnemann Viele Bürgerinnen und Bürger nahmen am 16.11. in Flacht und am 17.11.2004 in Weissach die Gelegenheit wahr, bei der offiziellen Kandidatenvorstellung die Bewerber für die Bürgermeisterwahl am 05.12.2004 kennenzulernen und sich im Dialog mit den 3 anwesenden Bewerbern eine Meinung zu bilden. Die Festhallen Weissach und Flacht waren aufgrund des großen Interesses der Bevölkerung beinahe überfüllt.

  • Eine Ausstellungseröffnung der etwas anderen Art konnte Bürgermeister Portmann am Freitag, den 19. November 2004 im Foyer des Rathauses Weissach eröffnen. Die Astrid-Lindgreen-Schule in Rutesheim, die fast zur Hälfte auch von Schülerinnen und Schülern aus Weissach und Flacht besucht wird, stellt Kunst und Schulprojekte bis zum 4. Dezember im Rathausfoyer aus. Die Vernissage am Freitag Nachmittag hatte viele Eltern und Schülerinnen und Schüler angelockt, die mit Begeisterung ihren Teil zur Vernissage beitrugen bzw. die Darbietungen mit Freude betrachteten. Die von den Kindern gestalteten „Basteleien“, es handelt sich wirklich um tolle Kunstwerke, standen unter dem Motto: „Ich bau mir ein Denkmal“. Diese Aktion wurde von Frau Lutz erklärt und vorgestellt.

  • Auch in Flacht konnte im November die Holzhackschnitzelheizanlage für das Otto-Mörike-Stift in Betrieb gehen. Das in Flacht erstellte Blockheizkraftwerk erzeugt nicht nur Wärme, sondern speist auch Strom ins Netz ein. Es erspart darüber hinaus rd. 80.000 l Heizöl.

  • In der Sitzung des Gemeinderats am 22. November konnte Bürgermeister Portmann 10 Bürgerinnen und Bürger für 10 Blutspenden, 5 Bürgerinnen und Bürger für 25 und einem Bürger für sogar 75-maliges Blutspenden danken und überreichte mit Unterstützung des Herrn Knehr vom DRK den zu Ehrenden ein Weinpräsent, eine Urkunde so wie eine Anstecknadel. Der Gemeinderat beschloss im Zusammenhang mit der Bürgermeisterwahl gemäß § 10 KomWG das Ende der Einreichungsfrist für neue Bewerbungen zur Neuwahl nach § 45 Abs. 2 GemO am 19. Dezember 2004 auf Mittwoch, den 08. Dezember 2004, 18.00 Uhr festzulegen. Der Gemeinderat stimmt den von der Feuerwehr beantragten Änderungen der Satzung, einschließlich der Änderungen durch den Finanz- und Verwaltungsausschuss über die Entschädigung der ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Gemeindefeuerwehr zu und beschloss die Satzung entsprechend der Änderungen. Der Gemeinderat nahm den Bericht des Betriebsmeisters Heider zustimmend zur Kenntnis und beschloss im Rahmen der Betriebsmeisterei eine neue 100 % Stelle für eine(n) Hausmeister/in zu schaffen. Die Jahresrechnung der Wasserversorgung wird wie vorgelegt beschlossen und den über- und außerplanmäßigen Ausgaben des Gemeindehaushalts 2004 mit Ausnahme der Anschaffung des Kopierer für den Kindergarten zugestimmt. Die Finanzierung dieser Mehrausgaben erfolgt durch eine entsprechende Berücksichtigung bei der geplanten Rücklagenentnahme. Der Gemeinderat stimmte dem Verlegen einer Wasserleitung für die Gartenhäuser und Gärten am Mühlberg grundsätzlich zu. Im weiteren beschloss der Gemeinderat auf Anregung der UL den bauliche Zustand des Anwesen Weissacher Straße 8 durch einen geeigneten Gutachter bewerten zu lassen.

  • Es war mit Sicherheit ein Freudentag für die Kinder, die Erzieherinnen und auch die Eltern des Kindergartens Bismarckstraße. Am 23.11.2004 konnte Bürgermeister Roland Portmann in einer feierlichen Runde endlich die neu hinzugekommenen und renovierten Räume im Obergeschoss des Kindergartens Bismarckstraße offiziell einweihen. Nach einem Lied der Kindergartenkinder folgten Grußworte von Bürgermeister Portmann, Pfarrer Gerlach und der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Brenner. Im Anschluss an den offiziellen Teil konnten sich die Gäste bei einem Stehempfang mit von den Eltern Selbstgebackenem und Getränken stärken und die gesamte Bevölkerung war ab 15:30 Uhr zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen sich die neu geschaffenen Räumlichkeiten anzuschauen. Die Kindergartenkinder führten dann am Nachmittag noch das Stabfigurenspiel vom Elefanten Elmar auf, zu welchem sie die Stabfiguren im Rahmen ihres Projektes „Kunterbunte Farbenwelt“ selbst gestaltet und gebastelt hatten.

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Dezember

  • Die Gemeindeverwaltung öffnet ihr Fenster am 2. Dezember anlässlich des „Weissacher Lebendigen Adventskalenders“. Eine große Anzahl BürgerInnen hatten sich am Rathaus eingefunden, um die Präsentation bzw. das Öffnen des 2. Fenstern des lebendigen Adventskalenders mit zu erleben. Es wurde zusammen gesungen. Frau Jauß und Frau Zotz lasen mit Bürgermeister Roland Portmann eine Weihnachtsgeschichte vor und zum Abschluss gab es wärmenden Punsch und Weihnachtsgutle. Auch das Bild des 2. Fensters war von RathausmitarbeiterInnen gestaltet worden.

  • Baustaub und der beißende Geruch von Lösungsmitteln war verflogen, als am Freitag, den 3. Dezember, die neuen Jugendräume in der alten Strickfabrik offiziell eröffnet wurden. Das Renovierungsteam feierte im feinen Zwirn gemeinsam mit Eltern, Bürgermeister und Gemeinderat in den neuen Räumen des Jugendtreffs „Station“. In den letzten vier Wochen wurde in der Strickfabrik unermüdlich gearbeitet. Sechsunddreißig emsige Jugendliche hatten - wie fleißige Heinzelmännchen (bzw. Heinzelweibchen) - in Eigenleistung ihren Jugendtreff hergerichtet. Das Sahnehäubchen des Abends war die Filmpremiere des Dokumentarfilms „Fabrikarbeit“. Der Kurzfilm wurde während der Bauarbeiten von einigen Jugendlichen im mobilen Filmstudio der Videokünstlervereinigung „tools & frames“ gedreht, geschnitten und vertont.

  • Am 4. Dezember 2004 fand auf dem Marktplatz in Weissach der traditionelle Nikolausmarkt statt. Auf dem weihnachtlich geschmückten Marktplatz fanden sich 28 Stände und insgesamt 30. Aussteller ein. Das Rahmenprogramm gestalteten Schulen und Vereine. Am Nachmittag gab es Kutschfahrten durch Weissach und der Feurige Elias besuchte den Nikolausmarkt. Für das leibliche Wohl sorgten zahlreiche Stände.

  • Am 05.12.2004 waren die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Weissach zur Bürgermeisterwahl aufgerufen. Ca. 66 % aller wahlberechtigten Bürger fanden den Weg ins Wahllokal oder wählten per Briefwahl. Da keiner der vier zur Wahl stehenden Kandidaten über 50 % der gültigen Stimmen erhielt, wurde der 19.12.2004 als Termin für eine Neuwahl festgesetzt.

  • In der Gemeinderatsitzung am 13.12.2004 gab Bürgermeister Portmann bekannt, dass die Klausurtagung des Gemeinde- und Ortschaftsrates am 25. + 26.02.2005 geplant sei. Die Einweihung der Strudelbachhalle auf den 10. – 12.06.2005 datiert. Er gabt weiter bekannt, dass zukünftig die Beschlüsse des Aufsichtsrates der KommBau Weissach GmbH öffentlich bekannt gemacht werden und er brachte den Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 2005 mit der traditionellen Haushaltsrede ein. Der Beschluss des Gemeinderates vom 23.09.2002 über den Beginn vorbereitender Untersuchungen nach & 165 Abs. 4 BauGB wurde einstimmig aufgehoben, ebenso wie die Satzung über eine Veränderungsspeere im Gebiet „Östlich der Weissacher Straße“ Die Firma Reko Sachsenheim erhielt vom Gemeinderat den Auftrag zur Klärschlammentsorgung der Kläranlage Weissach zum Preis von 78,53 € / to brutto. Dem TSV Flacht wurde ein Zuschuss zu den nachgewiesen Materialkosten der Sportheimsanierung in Höhe von 30 % bewilligt. Bürgermeister Portmann berichtete, dass ihm von einem Stuttgarter Bürger ein Bild des heimischen Malers Sepp Vees zum Kauf angeboten wurde und präsentiert das Bild dem Gemeinderat. Der Gemeinderat sprach sich gegen einen Erwerb des Bildes aus. Nach Verschiedenes und Anfrage schloss Bürgermeister Portmann die Sitzung und wünscht allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

  • Am 14.12.2004 konnte die offizielle Verkehrsübergabe der K 1013 Richtung Perouse gefeiert werden. In knapp einem halben Jahr wurde die alte verbesserungsbedürftige Kreisstraße auf einen Ausbaustandard gebracht, der den heutigen Verkehrsanforderungen entspricht, mit einem Kreisverkehr am Ortsausgang von Flacht und einer verbesserten Straßenentwässerung.

  • Am 17.Dezember 2004 traf sich der Gemeinderat und Ortschaftsrat zum traditionellen Waldbegang. Besichtigt wurde die Holzhackschnitzelgewinnung im Wald und es wurde der Betriebsplan für das Fortwirtschaftsjahr 2005 beraten und beschlossen.





  • Bei der Neuwahl des Bürgermeisters am 19.12.2004 machten 68,77 % der Bürger von ihrem Wahlrechtgebrauch. 3830 Bürger kamen zu den Wahllokalen ins Rathaus Weissach, in die Ferdinand-Porsche-Schule, ins Feuerwehrmagazin Flacht und in die Grundschule Flacht und wählten den Bürgermeister der Gemeinde. Ab 18:00 Uhr nach Schließung der Wahllokale begannen die ca. 40 ehrenamtlichen Mitglieder der Wahlvorstände mit der Auszählung und kurz vor 19:00 Uhr konnte der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses Volker Kühnemann das vorläufige Ergebnis den im Rathaus Weissach versammelten Bürgern und der Presse bekannt geben. Herr Reinhard Riesch setze sich bei der Neuwahl mit 51,94 % der Stimmen vor Roland Portmann mit 47,58 % durch und erhielt so die gesetzlich vorgeschriebene Mehrheit der Stimmen.

  • Auch in diesem Jahr schmückt sich die Gemeinde im Weihnachtsschmuck. In beiden Ortsmitten wurden zwei große Weihnachtsbäume aufgestellt und mit vielen hundert Lämpchen geschmückt. Zusätzlich erstrahlt die Weihnachtsgiebelbeleuchtung an den Häusern der beiden Ortsdurchfahrten, so das die Ortsteile Weissach und Flacht im weihnachtlichen Glanz erstrahlen und eine angenehme, warme und gemütliche Atmosphäre geschaffen wird.

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Das war das Jahr 2004