Gemeinde Weissach

Jahresrückblick 2003 Januar bis April

Im Jahr 2003 ist viel passiert. Lesen Sie hier, was in welchem Monat statt gefunden hat.

Januar

  • Bürgermeister Portmann eröffnet am 16.01.2003 die 1. Agenda-Beiratssitzung. Die Gruppen Umwelt, „Straßenkinderprojekt in Äthiopien“, AG „Miteinander“, AG „Landschaft“, AG „Jugend/(Kinder)“ , AG „Eine Welt“, AG „Mobilfunk“, AG „Verkehr“ stellen ihre Aktivitäten dem Beirat vor. Nach dem Abwägen von Für und Wider stimmt der Agenda-Beirat mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung mehrheitlich der Weiterleitung des Antrags der AG „Verkehr“ bezüglich der Umgestaltung der Ortsmitte in Flacht an den Gemeinderat zu. Dem Antrag der AG „Verkehr“ bezüglich eines Rad-wanderweges rund um Weissach und Flacht stimmt der Agenda-Beirat einstimmig zu. Somit wird diese Idee an den Gemeinderat verwiesen. Analog wurde über den nächsten Antrag der AG „Verkehr“ bezüglich des Ausbaus der Radwege durch Flacht einstimmig zugestimmt. Der Agenda-Beirat stimmt dem Antrag auf Prüfung der rechtlichen Grundlagen für ein Abgrenzen eines Radwegstreifens auf der Fahrbahn der Ortsdurchfahrten in Weissach einstimmig zu. Dem Antrag der AG „Jugend“ über einen Bolzplatz mit Baracke oder Container zwischen Weissach und Flacht wurde in dieser Form nur mit einer Stimme zugestimmt. Somit wird dieses Anliegen in dieser eingeschränkten Form nicht an den Gemeinderat weitergeleitet. Ein idealer Standort für einen Jugendtreff wird zusammen mit dem Jugendreferenten weiter erarbeitet. Dem Antrag der AG „Umwelt“ bezüglich Aufstellen von öffentlichen Toilettenanlagen in Weissach und Flacht wird mit fünf Stimmen zugestimmt, bei vier Gegenstimmen und drei Enthaltungen. Das Angebot an Toiletten in beiden Ortszentren wird in naher Zukunft größer. Z.B. könnte auch den Pächtern des Treffs im Altenpflegeheim oder vom Restaurant der Bahnhofstraße 1 diese Verpflichtung auferlegt werden. Außerdem wurde die Toilette in der Aussegnungshalle in Flacht so gebaut wurde, dass sie öffentlich genutzt werden kann. Auf dem Foto sind (von links) der Sprecher, Herr Jürgen Iberer, die Schriftführerin, Frau Renate Mann und die stellvertretende Agendasprecherin, Frau Adelheid Streckfuß abgebildet. Per Videoüberwachung könnte dem Vandalismus oder der ungewollten Nutzung begegnet werden. Als Beirats-Sprecher wurde Herr Iberer von der AG „Mobilfunk“ gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende des Agendabeirates wurde Frau Streckfuß von der AG „Miteinander“ gewählt und als Schriftführerin wurde Frau Mann von der AG „Eine Welt“ einstimmig gewählt.


  • Um dem Naturschutz und der Landschaftspflege genüge zu tun, mussten auch in diesem Jahr wieder die Kopfweiden entlang des Strudelbaches zurückgeschnitten werden. Prinzipiell können einzelne Bäume „auf Stock gesetzt“ werden, d.h. sie dürfen bis zum Stamm zurückgeschnitten werden. In diesem Winter wurden allerdings nur die extrem überalterten Weiden verjüngt, ansonsten wurden nur einzelne Äste eingekürzt.



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Februar

  • Der Jugendtreff Weissach wurde am 13.02.2003 in den Räumlichkeiten der kath. Kirche in der Grabenstraße 6 eröffnet. Der Jugendtreff entwickelt sich im Laufe des Jahres von einem leeren Raum zu einem gut frequentierten Jugendtreff.

    Die Trachtentanzgruppe La Tourbillante
  • Ein ganz besonderer kultureller Abend wurde am 15. Februar 2003 in der Flachter Festhalle angeboten. „La Tourbillante“ reiste speziell für diesen Auftritt direkt von unserer Partnergemeinde Marcy l’Etoile nach Weissach. Die Gruppe ist in Frankreich weit über die Grenzen der Region hinaus sehr erfolgreich. Umso mehr hat es uns gefreut, dass „La Tourbillante“ die weite Reise auf sich genommen hat, um nur für ihre Partnergemeinde Weissach ihre Tournee „Entlang der Donau“ Die Trachtentanzgruppe La Tourbillante vorzuführen, ohne jeglichen Charakter eines offiziellen Partnerschaftsbesuches. Das Ziel der Gruppe ist es, über die folkloristische Traditionen aus Frankreich und anderen Ländern bewusst zu machen. So schickte „La Tourbillante“ das Publikum auf eine weite Reise entlang der Donau und tanzte zu jedem der Donauländer verschiedene Stücke. Die Trachten für die einzelnen Tänze in den jeweiligen Ländern wurden speziell für die Auftritte von 2 Frauen in der Gruppe selbst angefertigt.





  • Der Gemeinderat befasste sich in seiner Sitzung vom 17.02.03 mit den Anträgen der Agendagruppen Umwelt und Verkehr. Weiter konnte der Gemeinderat die Fliesen, - Maler, - und Schreinerarbeiten, sowie die Baureinigung und Beschilderung für den Neubau der Sporthalle in Weissach vergeben. Für den Kindergartenneubau und Erweiterung Grundschule Flacht beschloss der Gemeinderat die Vergabe für Maler- und Fassadenarbeiten, sowie Bodenbelags und Fliesenarbeiten. Der Kämmerer stellte dem Gemeinderat den endgültigen Haushaltsplan und Haushaltssatzung für das der Haushaltsplan für das Jahr 2003 Rechnungsjahr 2003 vor und die Fraktionssprecher nahmen in ihren Hauhaltsreden Stellung zu diesem Haushaltsplan. Gemeinderat Gohl lobt im Namen der FWV die angelaufenen wichtigen kommunalen Projekte und befürwortet den Haushaltsplan, der die Chance bietet, weiter zu investieren und Rücklagen für andere Zeiten zu bilden. Gemeinderat Dr. Jäckle warnt im Namen der Bürgerliste vor zu vielen Investitionen. Rücklagen seien gerade im Hinblick auf die derzeitige Weltpolitik wichtig. Gemeinderätin Schmidt-Welker begrüßt im Namen der UL die Investitionen der Gemeinde und betont, dass der Reichtum an Steuereinnahmen in nachhaltige Projekte fließen müsse. GRin Rapp spricht für die SPD und betont, dass man alle Investitionen in die Zukunft auf Notwendigkeit hin hinterfragen müsse. So müsse man die laufenden Projekte erst zu Ende bringen, bevor man schon an neue denke. Der Gemeinderat beschloss somit mehrheitlich mit 18 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme die Haushaltsatzung 2003, den Stellenplan für die Beamten, Angestellten und Arbeiter. Das Investitionsprogramm für die Jahre 2002 – 2006 wurde zur Kenntnis genommen. Im Weiteren beschloss der Gemeinderat einstimmig die Verabschiedung der Jahresrechnung 2001. Der Jugendreferent der Gemeinde konnte dem Gemeinderat seine Vorstellung der Konzeption der offenen Jugendarbeit vorstellen, die der Gemeinderat zustimmend zur Kenntnis nahm.
  • Zum traditionellen Krämermarkt am 20.02.2003 in Weissach konnten die Weissacher Bürger rund um den Marktplatz das Angebot von rund 50 Marktbeschickern wahrnehmen und alte Bekannte treffen.
    Krämermarkt, schon seit 1864 in Weissach.
  • Der Ortschaftsrat trat am 25.02.03 zu einer ordentlichen Ortschaftsratssitzung zusammen und beriet die Bedeutung des Verkehrsgutachtens des Büros ptv Karlsruhe für den Ortsteil Flacht. Ebenso wurde die Parkplatzsituation vor der Flachter Bank auf Antrag der Agendagruppe Verkehr beraten.
  • Die Grünanlage im Pfarrgarten wurde durch unsere Bauhofmitarbeiter von Grund auf neu gestaltet. Was früher steil abfallend war, ist nun mit einer Natursteinmauer aus hellem Kalkstein abgefangen. Wo bisher ein schwer zu reinigendes Dickicht war, werden nun im jahreszeitlichen Wechsel verschiedene Pflanzen ihre Blütenpracht in frischen Farben entfalten. In den nächsten Jahren wird sich die Anlage durch Steingartenpflanzen wie Blaukissen oder Phlox mit Stauden wie z.B. Pfingstnelken, Lavendel oder Astern bis hin zu Rosen und Sträuchern wie Hibiscus, Sommerflieder oder Ginster zu einem geschmackvollen Garten entwickeln. Im Zuge der Erdarbeiten, konnte auch eine Sicherung des Verbindungsweges durchgeführt werden. Auch die vom Wetter gezeichneten Sitzgelegenheiten wurden erneuert. Die insgesamt viel offenere, freundlichere Gestaltung dieser Anlage lädt jetzt zum Verweilen ein - und das nicht nur bei Veranstaltungen.

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März

  • Der erste Fair Play Fußballcup fand am 07. März 2003 als Kooperationsprojekt zwischen dem TSV Weissach und Jugendreferat Weissach statt. Insgesamt spielten über 120 Kinder und Jugendliche in 17 Teams gegeneinander. In 40 Spielen mit insgesamt 400 Spielminuten gab es insgesamt nur eine einzige Zwei-Minuten-Sperre. Gefördert wurde das Fairplay auch dadurch, dass in jeder Altersgruppe ein Fairplaypreis verliehen wurde.
  • Das Schul- und Sportzentrum in Weissach soll nach Wunsch des Gemeinderates ab der nächsten Heizperiode im Winter 2003 durch eine Holzhackschnitzel-Heizanlage beheizt werden. 1. Anlieferung der Holzhackschnitzel für die Heizanlage an der Ferdinand-Porsche-Schule Durch die holzgefeuerte Anlage mit einer Kesselleistung von 400 kW können jedes Jahr 100.000 Liter Heizöl durch den nachwachsenden Rohstoff Holz ersetzt werden. Somit wird weniger Treibhausgas „Kohlendioxid“ freigesetzt, was einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz darstellt. Über 500 t CO2 kann dann jährlich eingespart werden. Um den holzgefeuerten Heizkessel vorab zu testen, wurden am 13.03.03 zum ersten Mal Hackschnitzel aus Holz an der Ferdinand-Porsche-Schule angeliefert.
  • Zur Kreisputzete am 15.03.2003 versammelten sich morgens um 9.00 Uhr die Helfer/innen am Bauhof in Flacht. Insgesamt haben sich diesmal 18 Erwachsene (engagierte Bürger/innen samt Jäger und Bauhofmitarbeiter) Kinder bei der Kreispuzende mit der Unterstützung der Bauhofmitarbeiter und 12 Kinder/Jugendliche an der Reinigungsaktion beteiligt. Straßenränder, Bachufer und auch abgelegenere Bereiche auf der gesamten Gemarkungsfläche von Weissach und Flacht wurden gründlich durchgekämmt, um den Müll, den manche Menschen einfach in die Landschaft werfen, ordnungsgemäß zu beseitigen.

  • Der Gemeinderat traf sich am 17.03.03 zu einer öffentlichen Gemeinderatssitzung im gro-ßen Sitzungssaal des neuen Rathauses. Zu Beginn konnten interessierte BürgerInnen in der Bürgerfragestunde ihre Fragen und Anregungen anbringen. Der Gemeinderat befasste sich mit einem Antrag aus der Bürgerschaft zur Umgestaltung des Kinderspielplatzes am Rathaus/ Raiffeisenstraße und gründete zur weiteren Planung eine Arbeitsgruppe. Für den Umbau und die Modernisierung des Feuerwehrgerätehauses an der Talstraße genehmigte der Gemeinderat die Pläne des Architekten Kuhn. Der Gemeinderat stimmte dem Entwurf des Architekten Schmidt für den Neubau der Festhalle zu, lehnte jedoch mehrheitlich eine Verlängerung der geplanten Halle ab. Ebenso lehnte der Gemeinderat die Vergabe der Erschließung für den Festhallenneubau an den günstigsten Bieter ab, worauf Bürgermeister Portmann sein Veto einlegte. Im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau der Festhalle wurde vom Gemeinderat der Entwurf des Bebauungsplans „Karrweg“ festgestellt. Im weiteren Verlauf sprach sich der Gemeinderat mehrheitlich dafür aus, die Bauausführung des Festhallenneubaus der KommBau zu übertragen.
  • In seiner Sitzung am 19.03.03 beschließt der Gemeinderat die Aufstellung des Bauungsplans „Altes Sägewerk / Bauhof-Erweiterung“. Der Gemeinderat stimmt den in der Sitzung detailliert vorgestellten Plänen des Architekturbüros Schneck aus Leonberg für die Planung des Otto-Mörike-Stifts in Flacht zu. Der Gemeinderat beschließt einstimmig mit dem Bau des Pflegeheimes Otto-Mörike-Stift eine Regenwasserzisterne zur Nutzung als Gebrauchtwasser im Bereich „Beschützender Garten“ mit einem Volumen von ca. 20 cbm zu planen. Der Gemeinderat beschließt in diesem Zusammenhang die Aufstellung des Bebauungsplans „Sandweg /Am Berg“.

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April

  • Am 03.04.03 gründete sich der Vereins zur Förderung der Jugendarbeit in Weissach.
  • Der Gemeinderat entschied am 07.04.03 nochmals über das Raumprogramm der neuen Festhalle und beschloss die Festhalle um ein Achsfeld (3m) in die Länge zu erweitern, um eine bessere Möblierung bei maximaler Besucherzahl zu erreichen. Weiter entscheid der Gemeinderat die Wasserleitung als Verbindungsringleitung zwischen Sandweg und Am Berg im Zuge der Erschließungsmaßnahme „Otto-Mörike-Stift“ mitzuverlegen. Die Geschäftsführer der KommBau Weissach stellten das Unternehmen dem Gemeinderat und der Bevölkerung vor.
  • Um die Verkehrssicherheit unserer Schulwege zu erhöhen, wurde in diesem Jahr in der Nußdorfer Straße auf Höhe der Ferdinand-Porsche-Schule eine Tempo-Beschränkung auf 30km/h eingerichtet. Eine sichere Gemeinde für Fußgänger ist Ziel und Anspruch unsere Gemeinde und diese Ziel wird nach und nach umgesetzt.
    Tempo 30 an der Ferdinand-Porsche-Schule.
  • In der Flachter Ortsmitte hat eine Winterlinde ihren Platz gefunden. Gespendet wurde sie von der Kreissparkasse anlässlich ihres 175-jährigen Bestehens.

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